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Geithain Schokoladenkuchen für den guten Zweck in Ebersbach: Erlös fließt in die Jugendarbeit
Region Geithain Schokoladenkuchen für den guten Zweck in Ebersbach: Erlös fließt in die Jugendarbeit
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00:21 31.08.2017
Die Ebersbacher haben gefeiert, unter anderem mit einer Ausstellung und einem Kuchenbasar der Dorffrauen. Quelle: René Beuckert
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Bad Lausick/Ebersbach

Zum traditionellen Dorffest in Ebersbach war am Sonnabend wieder der ganze Ort auf den Beinen. Schon zur besten Kaffeezeit trudelten viele Besucher ein, um im Festzelt oder draußen unterm Sonnenschirm gemütlich Kaffee zu trinken und Kuchen zu essen, den die Frauen aus dem Ort selbst gebacken hatten.

Zwischen zwei Bissen in seinen Schokoladenkuchen kommt Wolfgang Heilmann ins Schwärmen: „Ich komme aus Geithain und finde es interessant, was die Leute hier alles auf die Beine stellen. Dass der Erlös aus dem Kuchenverkauf der Kirchgemeinde für bestimmte Projekte zugute kommt, finde ich gut“. Auch die Abendveranstaltung mit einer kleinen Aufführung der Sportfrauen hebt er lobend hervor.

Anne Boesche vom Sportverein, die gemeinsam mit anderen Mitstreitern die Fäden für die Veranstaltung in der Hand hält, sagt: „Ich haben gerne die Aufgabe übernommen, das Fest zu gestalten. Aber hier bringen sich genauso der Heimatverein und viele Bürger mit ein.“ Das Dorffest sei überhaupt eine schöne Gelegenheit, Alt und Jung zusammenzubringen. Besonders viel Vergnügen bereite ihnen die Programmgestaltung. „Wir treffen uns einige Monate vor der eigentlichen Aufführung, um am Konzept zu feilen. Zahlreiche Ideen entstehen erst während der Probe, „bei der wir viel Spaß haben, da manchmal nicht alles so klappt wie wir uns das vorstellen“, lacht Anne Boesche. Am Ende steht die Aufführung, wobei nicht nur die Frauen mit ihren Darbietungen die Blicke auf sich ziehen, sondern genauso die Männer für ihre Sketche.

Dass der Kuchenverkauf so gut angenommen wird, freut Brigitte Hentschel und Uwe Krause vom Kirchenvorstand besonders. „In der Vergangenheit haben wir das Geld für die Kirchensanierung gut gebrauchen können“, hebt Krause die Spendenbereitschaft hervor. Brigitte Hentschel erklärt, dass das letzte Projekt der Orgelrestaurierung galt, in die ein Teil des Spendengeldes einfloss. „Jetzt sind die Einnahmen für die Jugendarbeit geplant.“ Beide finden es gut, dass die Ebersbacher zu ihrer Kirche stehen, die das Bild des Ortes entscheidend mitprägt.

Etwas ruhiger, dafür aber sehr spannend ging es in der kleinen Ausstellung des Heimatvereins zu, die in diesem Jahr der Straßensanierung gewidmet ist und viele Besucher anlockte. Zwei Sechspfundbrote gaben zudem einen Blick in die Geschichte preis. Manfred Vogt: „In meiner Familie haben wir jahrzehntelang noch selber solche Brote gebacken. Der Backofen wurde mit Holz angeheizt, in dem zuerst die Brote und danach der Blechkuchen geschoben wurden“, erinnert er sich an längst vergangene Tage.

Von René Beuckert

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