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Geithain Schul-Namensgeber Carl Hahn in Geithain
Region Geithain Schul-Namensgeber Carl Hahn in Geithain
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18:44 24.11.2009
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.Er führte VW zum Weltkonzern, durch sein Engagement wurde das Unternehmen nach der Wende zum größten Investor in Ostdeutschland. Ruhestand scheint für den 83-Jährige mit Ruhe nichts zu tun zu haben.

Der charismatische Manager kam aus London, hatte in Berlin zu tun, absolvierte Montagabend einen Termin in Hannover und musste gestern noch nach Braunschweig. Demnnoch nahm sich der geborene Chemnitzer den ganzen Vormittag Zeit für die Schüler des IWG. Auch in der kurzen Pause der Diskussions- und Votragsrunde war er dicht umringt

„Mit den Schüler zu diskutieren ist wunderbar. Sie sind so tüchtig wie alle jungen Menschen, wir müssen ihnen Chancen geben", erklärte der vierfache Vater und sechsfache Opa. Chancen hat aus seiner Sicht, wer etwas kann, etwas weiß, Sprachen spricht, versucht offen zu lernen und aus dem größeren Horizont heraus sein Leben gestaltet. „In unserer offenen Welt gibt es Chancen jeder Art", so der Wirtschaftsfachmann, der mit einer Amerikanerin verheiratet ist. Die Familie ist Italien sehr verbunden, ihre Kinder sind dreisprachig aufgewachsen.Carl Hahn argumentierte grundsätzlich global und forderte, dass internationale Unternehmen allen Menschen durch eine entsprechende Personalpolitik gleiche Chancen geben müssten. Er propagierte unter anderem mehr Kontakte zu Russsland, wofür sich auch die VW-Stiftung einsetze.

„Dramatische Aufgaben" sieht der ehemalige VW-Manager für die Autoindustrie, die ja in Sachsen eine lange Tradition habe. „Ihr werdet noch erleben, dass ihr alle mit der Brennstoffzelle fahrt und dann mit Elektroaotos", prophezeite er den Schülern. Durch entsprechende Konstruktion noch mehr Verkehrsunfälle zu vermeiden, sieht Hahn als besondere Herausforderung. Dass Opel bei General Motors bleibt, hält er übrigens für die weit bessere Lösung. „Die Rezession liegt noch nicht hinter uns, erst 2010 zeigt sich, wie wir aus der derzeit ernsten wirtschaftlichen Situation herauskommen", schätzte er ein. Wichtig sei, dass Forschungs- und Arbeitstempo so zu verbessern, dass Deutschland den Anschluss bei wichtigen Technologien nicht verliere.

Inge Engelhardt

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