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Sozialgebäude muss bis Silvester saniert sein

Sozialgebäude muss bis Silvester saniert sein

Zwei Fördermittelbescheide zur Beseitigung von Hochwasserschäden sind im Geithainer Rathaus eingetroffen. Das betrifft zum einen den Kellerbereich der Kindertagesstätte am Paul-Guenther-Platz und zum anderen das Sozialgebäude am Stadion.

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Blick auf das Geithainer Stadion mit dem Sozialgebäude beim Hochwasser im Juni 2013.

Quelle: Feuerwehr

Geithain. Damit die nächsten Bescheide möglichst bald folgen können, hat der Technische Ausschuss Dienstagabend sieben Aufträge an Ingenieurbüros vergeben. Sie sollen die nötigen Unterlagen vorbereiten.

 

 

Bis Jahresende müssen die Arbeiten am Sozialgebäude abgeschlossen sein.Dringend warten die Geithainer Fußballer aber auch darauf, dass Hochwasserschäden an den Hartplätzen beseitigt werden. Ob die vorgestern Abend auf den Weg gebrachten Vorhaben noch dieses Jahr zur Umsetzung kommen, hänge jedoch von den Fördermittelbescheiden ab, erklärte Bauchefin Kerstin Jesierski. Mit fast einer halben Million Euro ist die Instandsetzung des Hartplatzes am Freibad veranschlagt, den die Sportler dringend zum Trainieren brauchen. Drainage müsse hier verlegt und Beleuchtung installiert werden, erläuterte Jesierski. Man werde auch versuchen, den Parkplatz mit in das Projekt einzubeziehen. Erarbeiten soll es das Büro des Niedersteinbacher Landschaftsarchitekten Michael Wolf.

Er übernimmt auch die Planung im Bereich des Stadions, das ebenfalls heftig vom Juni-Hochwasser betroffen war. Der Hartplatz in Richtung Kinder- und Jugendhaus ist instand zu setzen sowie die Fläche zwischen Sozialgebäude und Laufbahn. Über 300 000 Euro sind dafür zusammen veranschlagt.

 

 

Lohne es sich denn, dort zu planen, solange die Verrohrung der Eula am Stadion nicht beseitigt ist, fragte Gunter Neuhaus (UWG). Die Landestalsperrenverwaltung (LTV) hat, wie berichtet, angekündigt, den Bachlauf hier wieder ans Licht zu holen, um die Hochwassergefahr in diesem Bereich zu verkleinern. Bei einem Gespräch mit der LTV in der Vorwoche habe diese angekündigt, dass die Beseitigung der Verrohrung noch dieses Jahr erfolgen soll, informierte die Bauchefin.

 

 

In der vor zehn Jahren erstellten Hochwasserschutzkonzeption ist der Oberfürstenteich am Freibad als Puffer für Wasser festgehalten, erinnerte Jesierski. Bei der Flut im Juni wurde sehr viel Sediment eingespült. Die damals überflutete Dammmauer ist beschädigt, ebenso das Geländer. Knapp 225 000 Euro sind für die Instandsetzungsarbeiten veranschlagt. Die Planung geht an die Geithainer Ingenieurgesellschaft Koch. Sie erstellt auch das Projekt für die Reparatur des Dammweges am Oberfürstenteich. Die Schadenshöhe wurde zunächst mit knapp 60 000 Euro beziffert. Um die Planung der Arbeiten am Parkplatz im Altdorf wird sich dieses Büro ebenfalls kümmern, rund 230 000 Euro sind für die Instandsetzung zunächst veranschlagt.

 

 

Über 1,1 Millionen Euro sind voraussichtlich nötig, um die Dorfstraße im Ortsteil Theusdorf wieder herzustellen. Als der Ossabach über seine Ufer trat, hat er die Straßendecke abgehoben, Ränder der Trasse unterspült und Durchlässe beschädigt. Um Vermessung, Baugrunduntersuchung und statische Nachweise wird sich das Büro Uhlmann aus Markkleeberg kümmern.

 

 

Das Tautenhainer Vermessungs- und Ingenieurbüro Data-Trans wird die rund 240 000 Euro teure Instandsetzung der Straße zur Kirche in Niedergräfenhain vorbereiten. Diese sei seit den 90er Jahren öffentlich gewidmet, stehe aber nicht im Eigentum der Stadt. "Die Eigentumsverhältnisse müssen im Zusammenhang mit dem geplanten Ausbau geklärt werden", bestätigte Jesierski auf Nachfrage von Frank Rudolph (UWG). Der bestand auf einer Antwort, wie der Grunderwerb finanziert werden soll. Falk Wieczorek (FDP), der die Sitzung als ehrenamtlicher stellvertretender Bürgermeister leitete, schlug vor, zunächst den voraussichtlichen Betrag festzustellen und dann, woher das Geld kommen soll.

 

 

Im März wird der Ausschuss weitere solche Planungsleistungen vergeben, voraussichtlich auch die Instandsetzung des Weges in der Kleingartensparte "Alte Heimat" am Stadion, kündigte die Bauchefin auf Nachfrage von Neuhaus an. "Sein und Nichtsein der Sparte hängt an ihm", hatte dieser gemahnt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 06.02.2014
Inge Engelhardt

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