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Stabwechsel im Geithainer Seniorenheim Am Stadtpark

Heimleiterin Stabwechsel im Geithainer Seniorenheim Am Stadtpark

Zweiundzwanzigeinhalb Jahre, die größere Hälfte ihres Berufslebens arbeitete Gabriele Filipowitsch in der Leitung des Geithainer Seniorenheimes Am Stadtpark (SAS): Am 1. April wechselt sie in den Ruhestand. Mit Viola Hofmann übernimmt eine Thüringerin die Alten- und Pflegeeinrichtung. Die 54-Jährige, bereits seit Dezember im Haus, freut sich auf diese neue Aufgabe.

Neue und alte Chefin vor dem Geithainer Seniorenheim Am Stadtpark – die scheidende Leiterin Gabriele Filipowitsch (li.) und die künftige Viola Hofmann.

Quelle: Jens Paul Taubert

Geithain . Zweiundzwanzigeinhalb Jahre, die größere Hälfte ihres Berufslebens arbeitete Gabriele Filipowitsch in der Leitung des Geithainer Seniorenheimes Am Stadtpark (SAS): Am 1. April wechselt sie in den Ruhestand. Mit Viola Hofmann übernimmt eine Thüringerin die Alten- und Pflegeeinrichtung. Die 54-Jährige, bereits seit Dezember im Haus, freut sich auf diese neue Aufgabe: „Ich übernehme eine sehr gut geführte Einrichtung. Hier wird, das spürt man, mit Liebe gearbeitet.“

Als Gabriele Filipowitsch 1993 ihren Arbeitsvertrag mit dem SAS unterschrieb, war der Komplex am Nordrand des unteren Stadtparks noch im Bau. Eröffnet wurde das Heim am 1. Juni 1994. Es verfügt über 144 vollstationäre Plätze. Angegliedert sind ein betreutes Wohnen unter demselben Dach und im nahegelegenen Schillerpark, eine Tagespflege mit 16 Plätzen und ein ambulanter Pflegedienst. 145 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich um die Betreuung. „Wir können alles bieten, was es in der Altenpflege gibt. Das ist ganz wichtig“, sagt Filipowitsch, die in den ersten Jahren als Verwaltungsleiterin arbeitete und 2010, nach dem Ausscheiden von Ilona Denecke, die Gesamtleitung übernahm. Stolz ist sie auf die Auslastung, die sie mit durchschnittlich 98 Prozent beziffert: „Das spricht doch dafür, dass wir alle gemeinsam eine gute Arbeit leisten.“

Eine Arbeit, die sich in den mehr als zwei Jahrzehnten grundlegend gewandelt habe. In der Anfangszeit sei das Gros der Bewohner deutlich mobiler gewesen, hätten Veranstaltungen wie Tanznachmittage zum regelmäßigen Programm gehört. „Pflegebedürftigkeit und Demenz haben zugenommen“, konstatiert Filipowitsch. Blickt sie auf ihre SAS-Zeit zurück, erinnert sie sich neben dem herzlichen Miteinander gern an das jährliche Chöretreffen am Muttertag, an die Faschingsveranstaltungen, die die Belegschaft für die Bewohner organisierten. „Ich bin jeden Tag gern auf Arbeit gekommen. Viele Menschen hier sind mir aus Herz gewachsen“, sagt die Greifenhainerin. Trotzdem freue sie sich auch auf die Rentnerzeit: „Jetzt steht meine Familie im Vordergrund. Den vier Enkeln gefällt es, dass die Oma jetzt öfter für sie da sein kann.“

Eine kleine Verabschiedung ist am 31. März geplant. Tags drauf übernimmt nahtlos Viola Hofmann. Bisher leitete die 54-Jährige, die die Pflegebranche von Grund auf kennt und die auch in Wohlfahrtsverbänden tätig war, kleinere Pflegeeinrichtungen in Thüringen. Die Komplexität, auf die sie in Geithain trifft, nennt sie von besonderem Reiz: „Im Pflegebereich gibt es so viele Entwicklungen. Denen kann man nur entsprechen, wenn man so vielfältig aufgestellt ist.“ Eine qualitativ hochwertige Pflege sichern, die den Bedürfnissen der Heimbewohner entspreche, das sei ihr Ziel – und auf diesem Wege wolle sie, wie es in Geithain Praxis sei, alle Mitarbeiter mit nehmen. Denn nur das Zusammenspiel aller führe zum Erfolg. Geithainerin wird Viola Hofmann in absehbarer Zeit aber nicht werden: Zumindest an den Wochenenden wird sie weiter bei ihrer Familie, die in Jena lebt, sein.

Von Ekkehard Schulreich

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