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Geithain Stadtbibliothek Geithain: Vortrag über Frida Kahlo und Fotos von Thomas Kube
Region Geithain Stadtbibliothek Geithain: Vortrag über Frida Kahlo und Fotos von Thomas Kube
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16:52 14.01.2016
Noch bis 10. Februar zeigt die Geithainer Stadtbibliothek Bilder von Simone Klug. Die nächste Ausstellungseröffnung findet am 14. Februar statt. Quelle: Andreas Döring
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Geithain

Das Frühjahrsprogramm der Stadtbibliothek Geithain steht, bis Ende Mai bietet es zahlreiche Veranstaltungshöhepunkte. „Wir freuen uns auf viele Besucher“, betonte Einrichtungsleiterin Marion Wiesehügel. Auftakt ist am 26. Januar ein Kunstvortrag über Frida Kahlo. Die Stadtbibliothek und die Volkshochschule Leipziger Land setzen auch in diesem Jahr ihre gemeinsame Veranstaltungsreihe „Geithainer Begegnungen“ fort. Referentin an diesem Abend ist Marianne Risch-Stolz, ihr Vortrag steht unter dem Titel „Man hielt mich für eine Surrealistin“.

Die mexikanische Malerin Frida Kahlo war schon zu Lebzeiten eine Legende, inzwischen ist sie längst zum Mythos geworden. Als sie achtzehn Jahre alt war, hatte ein Busunglück schlagartig ihr Leben verändert. Die Folge der zahllosen Brüche und schwersten Unterleibsverletzungen waren 32 Operationen in 29 Jahren und dauernde Schmerzen, die Frida Kahlo zum Teil nur mit Alkohol oder anderen Drogen ertrug.

Von ihren 143 Bildern sind 55 Selbstporträts, in denen sie ihr Leben und Leiden verarbeitet. Tief verwurzelt in der indianischen Mythologie ihrer Heimat benutzt sie oft eine symbolhafte Bildsprache. Die große Liebe und zentrale Figur ihres Lebens ist der Maler Diego Rivera. Zweimal sind sie miteinander verheiratet, die Beziehung verläuft stürmisch, voller Leidenschaft, Verrat und Zärtlichkeit. Frida Kahlo ist eine auffallende Erscheinung, und um sich mit der mexikanischen Revolution für alle sichtbar zu solidarisieren, trug sie mit Vorliebe mexikanische Tracht, Haarfrisuren und indianischen Schmuck.

Ab 1940 verschlechterte sich ihre Gesundheit. Sie war oft monatelang ans Bett gefesselt und malte dort mit Hilfe von speziellen Konstruktionen. Die charismatische Malerin starb am 13. Juli 1954 an einer Lungenembolie, allerdings schlossen einige Freunde von Frida Kahlo auch einen Selbstmord nicht aus.

Die Besucher erwarte ein bildgewaltiger Abend, kündigt Bibliothekarin Ramona Kratz an. Die Veranstaltung am Dienstag, 26. Januar, beginnt 19.30 Uhr.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe folgt am 7. April „4000 Kilometer mit dem Klappfahrrad durch Panama und Costa Rica“ mit Gerhard Schönherr. „Leser stellen Bücher vor“ heißt es am 28. April. Am 26. Mai schließlich geht es um das Thema „Wald und Wild – Forstwirtschaft und Jagd! Wie passt das zusammen?“ Zu Gast ist dann Ralph Billwitz, Revierassistent Sachsenforst. (Der Beginn ist jeweils 19.30 Uhr.)

Bereits am 14. Februar findet die nächste Ausstellungseröffnung statt: „Stars in concert“ mit Fotografien von Thomas Kube, viele kennen seine in der LVZ veröffentlichten Bilder (Beginn 11 Uhr).

„Technik zum Hören“ gibt es am 25. Februar, wenn Joachim Kiesler die Musikelectronic Geithain GmbH vorstellt – mit anschließender Betriebsführung. In einer Veranstaltung gemeinsam mit der Geithainer Buchhandlung stellt Anja Zimmer am 17. März das Leben der Herzogin Elisabeth zu Sachsen vor.

www.bibo-geithain.de

Von Inge Engelhardt

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