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Geithain Stadtbibliothek zieht Besucher nach Geithain
Region Geithain Stadtbibliothek zieht Besucher nach Geithain
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15:36 19.05.2015
Stammleserin Celine Schulze in der Geithainer Stadtbibliothek. Nutzer haben hier die Wahl zwischen rund 16 300 verschiedenen Medien Quelle: Jens Paul Taubert

Ein Höhepunkt ist die Veranstaltung am 23. Oktober, wenn Figaro-Literatur-Redakteur Michael Hametner die spannendsten Bücher dieses Herbstes vorstellen wird.

16 300 Medien, also Bücher, Zeitschriften, Hörbücher und CDs, stehen in der Geithainer Stadtbibliothek zur Wahl. Rund 38 100 Entleihungen verzeichnen die beiden Diplombibliothekarinnen Marion Wiesehügel und Ramona Kratz pro Jahr. 340 Quadratmeter Fläche stehen dem Publikum zur Verfügung. Insgesamt 439 Quadratmeter groß ist die Einrichtung, die zwischen Mai 1992 und September 1993 durch Umbau entstanden ist. Der Eingangs- und Verbuchungsbereich bis hin zum Lichthof ist komplett barrierefrei. 27 Stunden pro Woche erwartet die Einrichtung von Dienstag bis Sonnabend ihre Besucher, sie bietet nicht nur eine Vielfalt an Medien sowie Arbeitsmöglichkeiten am Computer, sondern vermittelt auch Lese-, Medien- und Informationskompetenz.

"Öffentliche Bibliotheken gehören zu den meistgenutzten Kultur- und Bildungseinrichtungen in den Städten und Gemeinden, so auch die Stadtbibliothek Geithain", erklärt Bibliothekschefin Marion Wiesehügel. Mit differenzierten und zielgruppenorientierten Informations-, Medien- und Serviceangeboten stelle man sich den Herausforderungen der modernen Informationsgesellschaft, vermittele Lesekompetenz und unterstütze das von Wirtschaft und Gesellschaft geforderte lebenslange Lernen. An die Stadtbibliothek würden hohe Anforderungen gestellt. "Unser Angebot muss dem gestiegenen Informationsbedarf, einem veränderten Freizeitverhalten sowie dem Wunsch nach kompetentem Service entsprechen", erläutert Wiesehügel. Die Ansprüche der Kunden an Bestand, Präsentation und Informationsvermittlung - gerade im Hinblick auf neue Medien - steige ständig. Partner der Stadtbibliothek Geithain und ihr Förderer ist der Kulturraum Leipziger Raum.

Allein im vergangenen Jahr wurden 66 Veranstaltungen und andere Aktivitäten mit 1160 Teilnehmern, vorbereitet und durchgeführt. Die Besucher der öffentlichen Veranstaltungen würden sich etwa zur Hälfte aus Stammpublikum zusammensetzen und zum anderen Teil aus Gästen, die speziell zum Thema, zum Künstler oder Schriftsteller in die Stadtbibliothek oder sogar nach Geithain kommen. "So entsteht immer wieder eine neue interessante Atmosphäre und Mischung, und fast immer ergibt sich auch ein Gespräch", ist Ramona Kratz zufrieden. Tradition ist seit Jahren, dass Veranstaltungen jeweils in einem Halbjahresprogramm gebündelt werden. "Das wird nachgefragt und die Besucher freuen sich darauf", erklärt die Bibliothekarin. Saison für Lesungen und Ausstellungseröffnungen seien traditionell der Herbst und das Frühjahr.

Das Herbstprogramm ist dieses Mal wegen des Jubiläums etwas üppiger ausgefallen, Start war Anfang September. "Wir freuen uns ganz besonders über die Zusage von Michael Hametner", erzählt Ramona Kratz. Den Literaturredakteur beim Radiosender MDR-Figaro einzuladen, sei ein lang gehegter Wunsch gewesen. Er kenne die Literaturszene sehr gut und sehr lange, sei sehr kundig und stamme aus der Region. "Unsere Bibliotheksbesucher hören viel Figaro, hören Literatursendungen und Hörspiele, fragen dort ausgesprochene Empfehlungen nach", erzählt die Bibliothekarin. Eine Literaturveranstaltung als Überblick zur Literatur-Szene soll es werden - von einem Experten. "Wir freuen uns, mit ihm ins Gespräch zu kommen."

Die Veranstaltung ist besonderer Auftakt der aktuellen Saison von Büchergesprächen, sie richtet sich an alle, die Hametner kennen und kennenlernen wollen - an alle, die sich für aktuelle Literatur interessieren.

Den Auftakt zur "Vorlesezeit" gestaltet Geschichtenerzähler Uwe Hilbig. "Das mündliche Überliefern von Geschichten ist die Tradition und sollte gepflegt werden", betont Kratz. Jeder kann sich jeweils bei der Vorlesezeit Geschichten anhören, er braucht kein Leser zu sein. "Uns liegt am Herzen, dass auch Kinder kommen, denen sonst nicht so viel vorgelesen wird", erklärt sie.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 10.10.2013

Engelhardt, Inge

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