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Geithain Stockheim: Stromversorger baut neues Ortsnetz, Stadt neue Straßenbeleuchtung
Region Geithain Stockheim: Stromversorger baut neues Ortsnetz, Stadt neue Straßenbeleuchtung
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15:46 15.03.2011
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Stockheim

Und setzt auf modernste LED-Leuchten - vorausgesetzt, es gibt Fördermittel dafür.

Satte 77 000 Euro soll die neue Straßenbeleuchtung für Stockheim kosten. Günstigenfalls müsste Bad Lausick nur 19 500 Euro dieser Summe aufbringen; der Rest käme als Förderung über das ländliche Entwicklungsprogramm. Doch selbst besagte 19 500 Euro schmerzen die Stadt, denn sie hat das Geld weder eingeplant noch einfach so parat; es müsste aus der Sparbüchse genommen werden. Im Herbst 2010 hatte der Energieversorger enviaM das Rathaus mit der Mitteilung überrascht, das Stockheimer Ortsnetz von Luft- auf Erdkabel umzurüsten. Da Bad Lausick für 2010/11 einen beschlossenen Doppelhaushalt hat, sind außerplanmäßige Ausgaben ein Problem.

 

Mitziehen muss die Kommune dennoch, denn 70 Prozent der in Stockheim vorhandenen Strommasten, an denen sich zurzeit Straßenlampen befinden, sind ohnehin baufällig. Es lohnt aus Sicht der Stadt nicht, sie vom Versorger zu übernehmen. Und wenn schon investieren, dann in moderne Technik, so die einhellige Auffassung des Stadtrates. Geplant sind verzinkte graue Stahlmasten mit LEDs, die bei einer Brenndauer von 50 000 Stunden bei Beibehaltung der Nachtabschaltung zwei Jahrzehnte funktionieren sollen.

Immerhin in einem Punkt wollen Stadt und Energieversorger kooperieren: Die Kabel werden im selben Graben verlegt. „Ich gehe davon aus, dass wir mit der Ortsnetz-Erneuerung im Mai oder Juni beginnen", sagt Jörg Stechert, Leiter des eviaM-Projektmanagements. Die Leistungen seien ausgeschrieben, das Unternehmen MBE aus Machern habe den Zuschlag erhalten. Zurzeit mache das Planungsbüro die Detailplanung, lege die Trassen fest und die Hausanschlusspunkte. Das Vorhaben, das an die 40 Hausanschlüsse umfasst und bei dem 1000 Meter Kabel im Mittelspannungsnetz und weitere 1300 Meter im Niederspannungsnetz in die Erde kommen, werde die Versorgungssicherheit erhöhen, so Stechert. Er rechne mit einer Gesamtbauzeit von einem Vierteljahr.

Ekkehard Schulreich

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