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Straße erhält provisorische Decke

Straße erhält provisorische Decke

Der Bau in der Chemnitzer Straße in Geithain geht kommendes Jahr weiter und wird nicht, wie ursprünglich geplant, am 20. Dezember fertig. Doch der Hauptsammler ist seit Freitag komplett verlegt.

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Hier lief noch die Verlegung des Hauptsammlers in der Chemnitzer Straße.

Quelle: Inge Engelhardt

Geithain. Nun laufen die Vorbereitungen für einen provisorischen Deckenschluss, damit der Winterdienst - wenn nötig - seinen Job machen kann.

 

 

Der ursprüngliche Zeitplan ist nicht zu schaffen, das steht schon länger fest. Aktuelles Ziel war nun, den riesigen Abwasserkanal bis zum Ende des Bauabschnittes an der Einmündung zur Querstraße zu verlegen. "Das ist geschafft und wir sind sehr froh drüber", erklärte gestern Kerstin Jesierski, Fachbereichsleiterin Bau im Geithainer Rathaus. Jetzt laufen die Vorbereitungen für einen provisorischen Deckenschluss im Bereich zwischen dem Café Otto und dem Geschäft Sport-Schneider. Das erfolgt in Form einer Schotterdecke und einer dünnen Asphaltschicht. Damit können die Männer vom Bauhof hier die Straße vom Schnee räumen, falls dieser doch noch kommen sollte. Zudem erhalten die Anlieger so die Möglichkeit, ihre Grundstücke zu erreichen. Diese Woche sind die Bauleute von der Rochlitzer Firma HTB außerdem dabei, Hausanschlüsse für Abwasser im Bereich der kleinen Parkfläche an der Einmündung Querstraße zu verlegen.

 

 

Zwei Wochen Bauruhe werden ab 23. Dezember in der Straße herrschen, kündigte Jesierski an. "Falls es das Wetter zulässt, würde der Bau dann ab 6. Januar weitergehen", erklärte sie. Natürlich kann dann auch Winterwetter herrschen und die Bauleute bis in den März zum Abwarten zwingen. "Der Frost muss raus sein und nachts dürfen keine Minusgrade herrschen. Nur dann kann weitergebaut werden", erklärte Jesierski.

 

 

Die neue Gastrasse ist komplett verlegt. Auch die Trinkwasserleitung ist im Boden, doch für sie müssen noch die Hausanschlüsse entstehen, bevor sie dann unter Druck gesetzt und in Betrieb genommen werden kann. Sind im kommenden Jahr sämtliche Anschlüsse für Trink- und Abwasser zu den Häusern gebaut, ist der Auftrag der Kommunalen Wasserwerke (KWW) Grimma-Geithain abgearbeitet. Dann folgt im Auftrag der Kommune der Straßenbau in diesem zweiten Abschnitt von Geithains wichtigster Einkaufsstraße. Fußwege und Stellplätze sind ebenfalls noch zu bauen, sie werden ebenso gestaltet, wie im ersten Abschnitt, der fast genau vor zwei Jahren übergeben worden war. Die Gehwege im derzeitigen Baubereich sind im alten Zustand bislang komplett erhalten geblieben.

 

 

"Die Stadt, die Firma und die KWW tun alles dafür, dass der Bau so schnell wir möglich abgeschlossen wird", versicherte Jesierski. Anfang April war er gestartet. Bei den Gründen für die Verzögerung hatte Andreas Thiele, geschäftsführender Gesellschafter der bauausführenden Firma HTB, im September darauf verwiesen, dass es ab 22. Mai bis zum 10./11. Juni Dauerregen mit anschließendem Hochwasser gegeben hatte. Die bis zu vier Meter tiefen Schächte in der Straße seien vollgelaufen, die Baustelle sei stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Wasser galt es abpumpen und durchfeuchtete Erdschichten auszutauschen. Erst seit Mitte Juni hätten wieder normale Verhältnisse geherrscht.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.12.2013
Inge Engelhardt

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Fläche: 54,24km²

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