Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Geithain Strohburg neben der Heidelbeerplantage
Region Geithain Strohburg neben der Heidelbeerplantage
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:29 19.08.2015
Enrico Kirschstein (2.v.l.) mit Schwester Ivonne (2.v.r.) mit den Kindern Maximilian (r.), Steve (l.) und Luisa im Maisfeld. Quelle: Nicole RathgeScholz
Anzeige
Benndorf

Es handelt sich dabei nicht um ein normales Maisfeld, sondern das Maislabyrinth, das seit Jahren nicht nur Einheimische, sondern auch mehr und mehr Besucher aus den Alten Bundesländern sowie aus Übersee fasziniert. Jedes Jahr lässt sich Betreiber Tobias Karte ein neues Thema einfallen, um das es an den Stationen und bei den Fragen im Labyrinth geht. In diesem Jahr dreht sich alles rund um die blaue Welt der Heidelbeere.

"Wir sind bestimmt schon das dritte Mal hier", erzählt die Leipzigerin Claudia Mügge. Sie findet es spannend, sich im Labyrinth zurechtzufinden und die Aufgaben zu lösen. "Nicht nur die Kinder lernen etwas, auch als Erwachsener nimmt man Neues mit, weil es ja in jedem Jahr ein neues Thema gibt." Ihr neunjähriger Sohn Paolo ist ebenfalls begeistert. "Ich finde den Turm in der Mitte ganz toll, da kann man weit gucken", erzählt der Sprössling und macht sich mit seiner Mutter auf den Weg, den vierten Stempel zu finden.

Das Labyrinth ist bereits das 15. Jahr für Besucher geöffnet. Neben den Sonnenblumen und Gladiolen, die die Besucher pflücken können, finden sie auch eine Heidelbeerplantage. Hier wachsen sechs verschiedene Sorten. Für die Kinder steht eine Strohburg bereit, die zum Toben einlädt. Es gebe genügend Wege, die für alle Besucher gut zu bewältigen sind, ist Betreiber Karte überzeugt. Manche Besucher legen die Strecken durch das Labyrinth in einer Dreiviertelstunde zurück, andere brauchen drei Stunden.

"Wir kommen jedes Jahr hier her, weil unsere Eltern hier wohnen", berichtet Ivonne Kirschstein aus Öhringen in Baden-Württemberg. "Es ist einfach toll, die Dinge hier zu entdecken und zu suchen. Man eignet sich Wissen an, ist in der Natur und hat auch noch Rätselspaß", sagt die Mutter einer dreijährigen Tochter. Auch ihr Bruder mit Sohn und Freund sind mit von der Partie. "Das ist sehr preisgünstig." Ein Besuch im Zoo koste viel Geld. "Aber hier ist man auch viele Stunden beschäftigt, hat Spaß, und das kann sich jeder leisten", sagt Enrico Kirschstein.

Bis 13. September steht das Labyrinth in diesem Jahr noch Besuchern offen - und das nicht nur tagsüber, sondern Freitag und Sonnabend auch bis Mitternacht. Dann können Kinder mit der Taschenlampe durch die dunklen Wege stromern. Am 6. September ist eine Jungtierschau mit vielen Kaninchen geplant. Bereits am 29. August lockt das Vereinsfest in Benndorf mit den Highland-Games, Entenrennen und Volleyballturnier.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.08.2015
Nicole Rathge-Scholz

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Gelbe Rosen zur Erinnerung an jene, die vor sieben Jahrzehnten im Großen Fürstenholz unter unmenschlichen Bedingungen für die deutsche Rüstungsindustrie schuften mussten und dabei den Tod fanden: Mit einer Feierstunde, die die Bläsergruppe Frohburg musikalisch rahmte, wurde in der Nähe von Flößberg gestern Nachmittag der sanierte Häftlingsfriedhof übergeben.

17.08.2015

Die Turbulenzen um die Geithainer Kindertagesstätte "Wirbelwind" halten an: Die Mädchen und Jungen konnten zu Monatsbeginn nicht wie geplant in ihr angestammtes Domizil am Paul-Guenther-Platz zurückkehren (die LVZ berichtete).

14.08.2015

Frohburg/Prießnitz. Die gute Nachricht lässt sich in einem Satz benennen: Für die weitere Sanierung des Rittergutes Prießnitz stellen Bund und Land via Sächsischer Aufbaubank (SAB) bis 2019 noch einmal 208 000 Euro Fördermittel zur Verfügung.

13.08.2015
Anzeige