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Geithain Tourismus: Region Kohren will mit Neuseenland fusionieren
Region Geithain Tourismus: Region Kohren will mit Neuseenland fusionieren
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00:37 12.11.2015
 Die Tage des Fremdenverkehrsverbandes Kohrener Land (FVV), der seine Geschäftsstelle in Gnandstein unterhält, scheinen gezählt Quelle: Archiv
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Kohren-Sahlis

Der Vorstand fasst deshalb ein Zusammengehen mit dem deutlich größeren nördlichen Bruder, dem Tourismusverein Leipziger Neuseenland, ins Auge. Ein solcher Schritt entspräche der Tourismusstrategie des Landes Sachsen, die auf große Einheiten – Destinationen genannt – setzt. Anfang Dezember ist ein Gespräch beider Vorstände geplant. Danach lädt der Fremdenverkehrsverband noch vor Weihnachten seine 130 Mitglieder zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ein. „Wir möchten, dass die Leute wissen, in welcher Richtung wir als Vorstand diskutieren. Und wir möchten vor allem, dass sich unsere Mitglieder mit ihren Ideen und Vorstellungen in diese Debatte einbringen“, sagt der FVV-Vorsitzende Karsten Richter. Wortmeldungen an den Vorstand und die Gnandsteiner Geschäftsstelle seien auch vor besagter Sitzung ausdrücklich erwünscht.

Der FVV geht davon aus, den bisher nicht ausgeglichenen Haushalt für 2015 noch rund zu bekommen – dank einer Sonderumlage seiner Mitglieder und der Mitgliedskommunen und dank der Unterstützung durch den Landkreis Leipzig. Eine ähnliche Hilfe für 2016 sei allerdings verständlicherweise kaum zu erwarten, sagt Richter; das hätten alle klar signalisiert. Der Etat für nächstes Jahr liege im Entwurf vor. Er verzeichne zwar einige Mehreinnahmen, doch das grundsätzliche Problem einer zu geringen Kapitalausstattung lasse sich so nicht beheben.

Mit dem Neuseenland-Verein gibt es zahlreiche inhaltliche und organisatorische Berührungspunkte. Seit vielen Jahren schon betreibt man gemeinsam die Touristinformation auf dem Bornaer Markt. Zwar hat der Anfang der Neunzigerjahre gegründete FVV deutlich weniger Mitglieder und betreut bisher ein wesentlich geringeres Einzugsgebiet, doch sieht der Vorstand in den Süd-Leipzigern den passenden Partner. „Leipzig hat die Strahlkraft, die wir brauchen“, sagt Richter mit Blick auf die sächsische Tourismusstrategie. Und man hätte durchaus etwas einzubringen. Die Besucherzahlen entwickelten sich gut, man habe all die Jahre für das Kohrener Land eine solide Arbeit geleistet: „Wir wollen deshalb jetzt nicht, dass das, was wir aufgebaut haben, plötzlich endet.“

Auf der außerordentlichen Versammlung sollen die Mitglieder entscheiden, ob der Schritt hin zu einer Fusion mit dem Tourismusverein Leipziger Neuseenland gegangen werden soll. Karsten Richter und der Vorstand denken an eine Übergangszeit von wenigen Wochen bis zu maximal einem Jahr. Hinsichtlich der Leader-Förderung ist der Fremdenverkehrsverband allerdings mit dem Heimat- und Verkehrsverein Rochlitzer Muldental eng verbunden. Die gemeinsame Förderregion trägt den Titel „Land des Roten Porphyrs“.

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