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Geithain Träume, die nicht enden sollen
Region Geithain Träume, die nicht enden sollen
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15:11 19.05.2015
Die Grüne Garde diesmal in Blau-Weiß: Bei der Saisoneröffnung des GCC im Schützenhaus ließen die Jüngsten die Schlümpfe tanzen. Quelle: Jens Paul Taubert

Was die Akteure des Geithainer Carnevals Clubs (GCC) an den beiden Prunksitzungen der vergangenen Sonnabende unter den Augen von Prinzessin Anne II. und Prinz Florian I. zum Saisonauftakt 2013/2014 zu diesem Thema zu bieten hatten, gehörte zweifelsohne zur ersten Variante.

Im rappelvollen Saal vom "Schützenhaus" Geithain wurde bei zweistündigen Programmen einiges aus der närrischen Kiste geholt, um dem Saisonmotto "Komm mit uns ins Land der Träume" (Faschings-)Leben einzuhauchen. Neben zahlreichen brillanten tänzerischen Einlagen der Gardegruppen unterschiedlichsten Alters - die Jüngsten ließen dabei einen Einblick in die Schlümpfewelt zu - gab es eine Menge "Traumhaftes" unterschiedlichster Coleur.

So ging es unter anderem für einen Passanten darum, sich in eine Frau zu verwandeln, um trotz der defekten Herrentoilette seine dringliche Notdurft verrichten zu können. Unglücklicherweise lief er auf dem Weg dahin in die Hände einer Frauentanzgruppe. Zwei Sänger aus dem "Hardrock Club" dagegen erzählten die Geschichte vom Besuch eines Engels, der ihnen eine Mission gab, um für mehr Freude auf der Welt zu sorgen.

Wie er von seiner Aggressionsveranlagung geheilt wurde, berichtete diesmal der Geithainer Mitbürger Emil, inzwischen zu einer Figur im Programm des GCC geworden, die Garant für Lachsalven ist. Drei Aushilfskellner gaben Einblicke, was sich manchmal so hinter den Kulissen der Gastronomie abspielt.

Ein Augen- und Ohrenschmaus wurden die Träume eines kleinen Mädchens mit großem Teddy. Deren Spielzeug wurde nämlich dabei lebendig. Und so gab es Lachtränen beim Zusehen, was Barbie und Ken da so trieben, oder was Bernd, das Brot, erlebte. Riesige Sympathien heimste dabei ein kleiner Spatz in Windelhöschen ein, dem sein grüner Apfel weggenommen wurde.

Mit karnevalistischem Augenzwinkern ließ eine Gruppe von Gartenzwergen wissen, was sie wohl im Geithainer Rathaus so an Aufgaben zu erwarten hätten. Und ein fahrender Sänger reichte Vorschläge ein, wie die Stadt reizvoller für Gäste und Einwohner werden könne. Stichworte seiner Empfehlungen: Kneipenmeile, Umgestaltung des Heimatmuseums zum Bordell und das Einrichten eines Wachsfigurenkabinetts mit bekannten Geithainern.

"Und das war heute nur der Einstieg in die Dinge, die Sie, liebe Faschingsfreunde, im Februar und März erwarten, wenn zum zweiten Teil des ,GCC-Traumlands' eingeladen wird", freute sich am Ende GCC-Präsident Jan Seitz über den langen euphorischen Widerhall des Publikums nach dem Schlussakkord. Am neuen Programm werde schon jetzt getüftelt und geprobt. Karten dafür können ab sofort geordert werden (Telefon 034341/4 40 80). Der Weiberfasching ist bereits jetzt ausgebucht.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 25.11.2013

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