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Trasse vom Dachziegelwerk zur neuen Tongrube bei Oberhain wird asphaltiert

Rohstoffe Trasse vom Dachziegelwerk zur neuen Tongrube bei Oberhain wird asphaltiert

Weil die Tonlager bei Narsdorf erschöpft sind, bezieht das Dachziegelwerk Obergräfenhain ab 2018 seinen Rohstoff maßgeblich aus einem neuen Abbaufeld. Es liegt westlich der Autobahn 72 in Richtung Langenleuba-Oberhain. Das Oberbergamt will noch im August die Genehmigung erteilen.

Die beiden neuen Abbaufelder liegen westlich der Autobahn 72. Die Rohstoffstraße zum Tontagebau ist rot markiert.

Quelle: Patrick Moye

Penig/Obergräfenhain. Voraussichtlich im März 2018 wird der erste Ton für das Obergräfenhainer Dachziegelwerk aus dem neuen Tontagebau Langenleuba-Oberhain verarbeitet. „Wir sind in der Schlussabstimmung des Planfeststellungsbeschlusses mit der Bergbehörde“, sagt Heino Kleine, der das Werk der Braas GmbH leitet. Der Vertrag mit dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr sowie der Stadt Penig für den Bau der Rohstoffstraße sei abgeschlossen, die Straße selbst im Bau. Sie führt von der Nordseite des Werkes parallel zur Autobahn 72 bis zur Kreisstraße Obergräfenhain – Rathendorf, überquert sie und den Rattebach, führt unter der Autobahn hindurch und ein Stück an ihr entlang in Richtung Chemnitz.

„Der Planfestellungsbeschluss wird noch im August ergehen“, bestätigt Bernhard Cramer, Oberberghauptmann und Kopf des Oberbergamtes Freiberg. Die Behörde führt das langwierige Genehmigungsverfahren für beide Tongruben. Das Abbaufeld Langenleuba-Oberhain, rund 100 Hektar groß, soll in den nächsten drei Jahrzehnten auf einer Fläche von 78 Hektar Stück für Stück ausgebeutet werden. Das Unternehmen beziffert die Rohstoffmenge, die hier lagert, auf 5,5 Millionen Tonnen. Danach ist eine Rückgabe des rekultivierten Terrains an die Landwirtschaft geplant. Zum Gesamtvorhaben zählt ferner die Erschließung eines zweiten Tontagebaus. Dieses Feld, das ebenso Bestandteil des Planfeststellungsverfahrens ist, trägt den Namen Rathendorf und betrifft die Fluren zwischen Rathendorf in Richtung Jahnshain und führt perspektivisch zu einer Unterbrechung der dortigen Kreisstraße.

Die Rohstoffstraße soll laut Kleine im Oktober fertig sein. „Wir bereiten alles vor, so dass wir ohne Verzug im nächsten Frühjahr starten können“, sagt er. Zum Abbau-Start selbst plane das Unternehmen, das seit mehr als einem Vierteljahrhundert in der Region ansässig ist, eine kleine Feierlichkeit.

Von es

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