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Treppenaufgang und Magazine werden saniert

Treppenaufgang und Magazine werden saniert

Sanierungsarbeiten beginnen Anfang August im Schloss Frohburg. Sie umfassen die Erneuerung des Treppenaufganges im Ostflügel und der angrenzenden Magazinräume.

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Günter Uhlmann (r.) führt (v. l.) Heidi, Timm und Lars Herrmann aus Leipzig durch den östlichen Treppenaufgang des Schlosses, der nun saniert werden soll.

Quelle: Jens Paul Taubert

Frohburg. Die Arbeiten haben einen Kostenumfang von rund 114 000 Euro.

 

 

Hier fließen 57 100 Euro ein, die das Museum Schloss Frohburg vom sächsische Ministerium für Wissenschaft und Kunst erhalten hat. Erstmals war dort für die Einrichtung Geld beantragt worden. Museumsleiterin Konstanze Jurzok freut sich nicht nur, dass es mit der Zuwendung geklappt hat, sondern auch, dass in der entsprechenden Pressemitteilung das Schloss Frohburg als eine von 23 "regional bedeutsamen Kultureinrichtungen in Sachsen" bezeichnet wurde.

 

 

Ganz wichtig sei aber auch die Unterstützung des Kulturraumes Leipziger Raum mit seiner langjährigen kontinuierlichen Förderung, hebt sie hervor. Das aktuelle Vorhaben wird von dort mit einer Extra-Zuwendung von über 5700 Euro unterstützt. "Schön, dass die Stadt Geld gibt", ist der Museumsleiterin ebenfalls wichtig.

Das Besondere am Schloss Frohburg sei die Vielfalt seiner Baugeschichte und der Befunde, erklärt sie. Diese Palette kann nun noch erweitert werden, denn nach Abschluss der Arbeiten wird es eine museale Präsentation historischer Befunde zur letzten größeren Baumaßnahme im Schloss unter privater Besitzherrschaft geben. Krug von Nidda ließ in den 1920er Jahren die raumprägende Wandverkleidung im Treppenhaus des Ostflügels einbauen. Diese wird nun ausgebaut, aufgearbeitet und ergänzt. Außerdem erfolgt die Sanierung der historischen Treppenpodeste und Stufen, eine malermäßige Instandsetzung nach historischen Befunden sowie die Aufarbeitung der Tür im ersten Obergeschoss zum Magazinbereich. Das Beleuchtungskonzept orientiert sich ebenfalls an den 1920er Jahren. Erläuterungstafeln werden Besucher künftig über entsprechende Details des Treppenhauses informieren.

Bei den Magazinräumen geht es darum, baulich und von der Ausstattung her die Voraussetzungen für eine sachgerechte Lagerung der historischen Objekte zu schaffen. So befinde sich beispielsweise der Fußboden in einem sehr schlechten Zustand, erklärte die Museumschefin. Deshalb seien die Räume derzeit nur eingeschränkt nutzbar. Noch im Herbst soll das gesamte Bauvorhaben abgeschlossen sein. "Das wird uns inhaltlich voranbringen", ist sich Konstanze Jurzok sicher.

 

 

Die Besucherzahlen seien in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich gestiegen. 2013 haben beispielsweise 116 Gruppen das Museum im Schloss besucht, hinzu kamen rund 1000 Gäste in der Ausstellung über Anne Frank und rund 460 Besucher der Lego-Schau.

 

 

Der Hauptzugang zum Museum über den Treppenaufgang im Ostflügel werde auch während der Bauarbeiten größtenteils gewährleistet sein, erwartet Jurzok. Neugierige könnten den Bauleuten dort sogar über die Schulter schauen. Zeitweise werde der Zugang eventuell über den Westflügel erfolgen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 31.07.2014
Inge Engelhardt

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