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Geithain Triathleten haben Spaß: Bad Lausick kürt zum 20. Mal den Riff-Ironman
Region Geithain Triathleten haben Spaß: Bad Lausick kürt zum 20. Mal den Riff-Ironman
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00:21 03.08.2017
Der Bad Lausicker Ralf Heinker wird auf der Rad-Distanz von Moderator Andreas Clauß angefeuert. Der älteste Teilnehmer belegt schließlich Platz sieben. Quelle: Wolfgang Riedel
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bad Lausick

Unter der Regie von Riff-Marketingleiterin Kerstin Hennig fand am Sonnabend im Bad Lausicker Kur- und Freizeitbad der 20. Riff-Triathlon mit 14 Teilnehmern im Alter von fünf bis 54 Jahren statt. Den Dreikampf in Bad und Außengelände mit 50 Meter Schwimmen, 400 Meter Radfahren und 200 Meter Laufen moderierte wieder der ehemals vierfache Triathlon-DDR-Meister Andreas Clauß, der zudem bei der Weltmeisterschaft 1990 im US-amerikanischen Orlando den 19. Platz errungen hatte.

Doch nun hinein ins Geschehen. Der Bad Lausicker Ralf Heinker sprang vom Rad und bestritt noch die Laufdisziplin. Nach einer Gesamtwertungszeit von 3:55 Minuten landete der 54-Jährige immerhin auf dem siebten Platz. Er war der älteste Teilnehmer des Wettbewerbs. „Ich war lediglich während meiner Schulzeit ein aktiver Vereinsleichtathlet und nahm bisher als Untrainierter schon an mehreren Riff-Dreikämpfen teil“, erzählte Heinker, der später bei der Siegerehrung ein Präsent entgegennahm.

Echt spritzig ging der Leipziger Jacob von Müller die drei Wettkampfstationen an. Der 13-Jährige startete gemeinsam mit dem 16-jährigen Leipziger Jeremy Espenhayn per Kopfsprung in den Schwimm-Wettbewerb. Danach schlüpfte er blitzschnell wieder in die Sportschuhe, kletterte auf das Fahrrad und trat mit Eifer in die Pedalen. Fast schon artistisch sprang Jacob von Müller nach den Radrunden wieder vom Stahlross und sprintete über die 200-Meter-Laufdistanz. Das lohnte sich: In der Bestzeit von 2:24 Minuten holte er sich den ersten Platz und damit den Titel Riff-Ironman 2017.

„Tempo, Tempo!“, rief Luise Goldgräbe ihrer Tochter Monnia zu, die mit dem Rad um die Kurve sauste. „Wir sind extra aus Braunschweig angereist, weil meine beiden fünf- und achtjährigen Töchter Marlen und Monnia hier im Riff-Freizeitbad unbedingt am Triathlon teilnehmen wollten“, sagte Goldgräbe. Währenddessen absolvierte Tochter Marlen gerade mit flotten Armzügen im großen Riff-Becken die 50-Meter-Schwimmdistanz .

Ebenfalls mit viel Engagement ging der Leipziger Jeremy Espenhayn ins Rennen. Der 16-Jährige stieg nach dem Schwimmen gar nicht erst wieder in die Sportschuhe, sondern sauste barfuß hin zum Fahrrad. „Und Jeremy sprintet nun auf blanken Fußsohlen auch über die 200 Meter“, tönte Moderator Andreas Clauß über die Lautsprecher hin zum Publikum. Nach einer Gesamtwertungszeit von 2:34 Minuten errang Jeremy den zweiten Rang. Er freute sich besonderes über seine Steigerung und den Platz weiter oben auf dem Podest. Denn im vergangenen Jahr war er noch auf dem dritten Platz gelandet. „Ich habe schon einige Kinder- und Jugend-Triathlons gewonnen, 2014 auch den Leipziger Triathlon am Kulkwitzer See“, berichtete Jeremy Espenhayn stolz, der beim Leipziger Schwimmverein SV Handwerk trainiert.

Der neunjährige Jonathan von Müller, Bruder des Riff-Ironman 2017, erkämpfte nach 2:58 Minuten den dritten Platz. Während der Siegerehrung trimmte DJ Jens Döge den Abba-Hit „Mamma Mia“ durch die Lautsprecher.

Und schon konnte sich der Erstplatzierte Jacob von Müller neben der Sieger-Urkunde auch über ein Nintendo-Spiel freuen. Daraufhin meinte Zuschauer Bernd Reger aus Frohburg lachend: „War doch eigentlich ganz klar, dass Jacob und Jonathan von Müller heute hier vordere Plätze belegen. Denn ihr Vater Bert von Müller ist der bewährte Triathlon-Nachwuchstrainer beim SC DHfK.“

Nach der Veranstaltung lud Marketingleiterin Kerstin Hennig gleich zum 21. Riff-Triathlon 2018 ein und bedankte sich für die aktuelle Unterstützung. Die Leipziger Firma Radwelt unter Leitung von Lothar Panzer hatte Räder und Helme zur Verfügung gestellt.

Von Wolfgang Riedel

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