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Geithain "Triekonos": Das neue Album kommt im Herbst
Region Geithain "Triekonos": Das neue Album kommt im Herbst
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17:05 19.05.2015
"Triekons" wird zehn: Nick Wutta, Stefan Klemmt und Simon Stegemann (v. l.) wollen mit Musik nach oben. Quelle: Andreas Krüger

Jetzt, in ihrem zehnten Jahr, legt die Bad Lausicker Band mit dem dritten Album nach. Dessen Name? Noch im Orkus, die Aufnahmen noch nicht produziert. Dennoch sind es alles andere als olle Kamellen, die "Triekonos" am 11. Mai beim Etzoldshainer Rock auf der Kippe, Heim-Festival und Geburtstagsparty zugleich, zu hören geben.

Wer "Triekonos" beim Namen nehmen will, hat's schwer. Was griechisch daher kommt (und 2003 ff. völlig unverfänglich war, oh Europa-Krise!), an die Zahl Drei denken lässt und an den Metallhelm eines mazedonischen Kriegers, ist ein Kunstwort, eine Laune. Und musikalisch reicht das Opus von Metal-Klängen bis zu Balladen, von düsterem Existenzialismus bis zu schäumender Lebenswut. "Bis Juli haben wir fast jedes Wochenende einen Auftritt", sagt Sänger und Drummer Simon Stegemann.

Danach kehrt nicht etwa Sommerruhe ein, im Gegenteil: Im August schließen sich Stegemann, Sänger, Gitarrist und Texter Stefan Klemmt und Nick Wutta (Gesang und Bass) in einem Dessauer Studio ein, um ihr drittes Album aufzunehmen - das erste, das in einem professionellen Studio Form annimmt. Entstanden ist es indes wie "Welcome home" (2010) und "Suicide" (2011) natürlich in der Proben-Laube am Bad Lausicker Stadtrand. "Hier haben wir auch das dritte Album vorproduziert", sagt Klemmt. Wie das denn heißen soll? Pure Ahnungslosigkeit in der Runde. "Das wird sich ergeben." Immerhin gönnen die Jungs ihren Fans am 11. Mai einen Vorgeschmack, zwei Titel lang, beim "Rock auf der Kippe" in Etzoldshain, wo die Band seit Jahren auftritt. Ihr Konzert gilt zugleich als offizielle Feier des 10. Geburtstages.

Wobei dieses Datum durchaus willkürlich ist, denn "Triekonos", aus der Bad Lausicker Band "Spontan 2000" entstanden, stand schon 2001 auf der Bühne. Was damals geschah, wird heute unter Jugendtaten subsummiert. "Richtig feste Formen nahm es 2003 an", sagt Simon Stegemann. Damals waren noch Christian Wesener, Oswald Arnold und Claudius Große an Bord; das heutige Dreigestirn fand schließlich 2008 zusammen.

Der Weg nach oben - wie viel davon ist geschafft? "Olaf Schubert hat schon mal auf meinem Schlagzeug gespielt.Wir standen mit Axl Makana und Tobias Künzel auf der Bühne, das ist doch was", meint Simon Stegemann (25), der als Ergotherapeut arbeitet. Einmal von der Musik leben zu können, dieser Traum treibt Stefan Klemmt (24), Mathematik-Student ungebrochen um: "Berühmt werden will ich nicht, aber irgendwann nur noch Musik machen."

Ob die großen Gößnitzer Open-Airs, der Emergenza-Contest, wo es "Triekonos" bis ins Sachsen-Finale schaffte, die vielen Konzerte: "Das Schönste ist, du siehst in den Gesichtern der Leute, dass es ihnen auch Spaß macht, dass es etwas bringt", formuliert Nick Wutta (24), Landschaftsgärtner. Gern Überflieger sein, aber bodenständig bleiben, vielleicht ist es das, was die Band ausmacht. Was sie sich immer wieder erfinden lässt in ihrem Tatort Probenlaube. Den kreativen Prozess beschreibt Klemmt so: "Einer hat 'ne Idee. Wir spielen los und werfen sie über den Haufen. Machen was völlig anderes - und am Ende kommen wir nicht selten auf das Ursprüngliche zurück."

Im Oktober will "Triekonos" das dritte Album präsentieren - auf einem Konzert beim Metal-Fest am 12. Oktober in Geithain. Bis dahin, sagt Simon Stegemann, sei noch jede Menge zu tun: "Doch wir sind von Hause aus Optimisten. Deshalb werden wir es bis dahin schaffen."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.05.2013

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