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Geithain Ungebrochene Heiratsfreude
Region Geithain Ungebrochene Heiratsfreude
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14:34 19.05.2015

Die Voranmeldungen bis Jahresbeginn lassen erkennen, dass mit einer Trendwende 2014 kaum zu rechnen ist.

Wenn im Februarprogramm des Geithainer Carneval Clubs ein "Heiratsvermittler" in die Bütt getreten ist beziehungsweise das am Sonnabend noch einmal tun will, dann kommt dies nicht von ungefähr. Zwar wurde in den Standesämtern von Kohren-Sahlis, Frohburg und Geithain das Ergebnis an Trauungen von 2012 knapp überboten. Doch gegenüber Jahren zuvor, scheint die Heiratslust etwas nachzulassen.

Im großen Standesamtsbezirk Frohburg schlossen im vorigen Jahr 107 Paare den Bund fürs Leben, zahlenmäßig genau so viele wie 2012. Nachdem mit Beginn des Jahres 2011 ein gemeinsamer Standesamtsbezirk von Kohren-Sahlis - zuvor stets das Mekka der Heiratswilligen - und Frohburg gebildet wurde, werden seither aus der Rennstadt die Geschicke dieser Zeremonien für beide Territorien geleitet. Der beliebteste Ort für den Festakt bleibt dabei der Schwindsaal Rüdigsdorf. Hier gaben sich im vorigen Jahr 52 Paare das Ja-Wort. Im Festsaal des Rathauses Frohburg fanden 28 Trauungen, im Schloss Frohburg 20 statt. Auch die Burg Gnandstein und die Hofmann'sche Sammlung in Kohren-Sahlis wurden zudem für solche Zeremonien genutzt. "Natürlich sind Wochenendtermine in den Monaten Mai bis September am begehrtesten", weiß die Frohburger Standesbeamtin Tamara Schuster. Die Meldungen dafür kamen nicht nur aus der Region, sondern aus der gesamten Bundesrepublik. Im vorigen Jahr stammten jeweils ein Ehepartner bei Hochzeiten in Frohburg aus Vietnam und einer aus Marokko.

"56 Voranmeldungen gingen bei uns bis zum 8. Januar für Trauungen im Jahr 2014 ein", gibt Schuster einen Vorausblick auf die nächsten Monate. Ob der Frühling da noch einen Schub bringt?

Zehn Paare haben sich in Geithain in gleicher Angelegenheit für dieses Jahr vormerken lassen, kann ihre Amtskollegin Sylvia Große berichten. Ausgebuchte Tage gibt es angesichts dieser überschaubaren Zahl in Geithain noch nicht. Jedoch macht Große wohlweislich darauf aufmerksam, dass an den Tagen vor den beiden Wahlen am 25. Mai und 31. August wegen Raummangel keine Eheschließungen vorgenommen werden können.

Im Geithainer Rathaus gaben sich im vorigen Jahr 19 Paare das Ja-Wort, zwei mehr als im Jahr zuvor. Auch hier waren Sonnabende im Mai und Juni als Termine besonders beliebt. "Die Paare wohnten meist in Geithain, Narsdorf und der näheren Umgebung beziehungsweise haben noch ihre Eltern und Verwandten hier. Ein Paar kam aus Leipzig", kann die Standesbeamtin konstatieren. Eingetragene Lebenspartnerschaften wurden 2013 in ihrem Amtsbereich nicht geschlossen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.02.2014
Thlang

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