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"Unser Programm lebtvon Spaß und Spontanität"

"Unser Programm lebtvon Spaß und Spontanität"

Das Duo "Peer Pleks" spielt am Eröffnungsabend des Geithainer Weihnachtsmarktes am Freitag. "You are so beautiful" von Joe Cocker wird da genauso zu hören sein, wie eigene Lieder von Bernd Birbils (Akkustikgitarre und Gesang) und Rocco Basler (Klavier).

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Bernd Birbils freut sich auf seinen Auftritt Freitagabend auf dem Geithainer Weihnachtsmarkt.

Quelle: Privat

Geithain. Noch wenig bekannt ist Birbils in der Geithainer Region, deshalb freut sich der Rochlitzer besonders auf diesen Auftritt. Mit Rocco Basler aus Schmölln spielt er das vierte Jahr zusammen. Sie haben von Anfang an harmoniert, als sie sich bei einer Veranstaltung zufällig kennengelernt hatten.

 

 

Das Repertoire von "Peer Pleks" ist eine bunte Mischung aus bekannten Titeln der 80er und 90er Jahre sowie eigener Lieder. Die erste gemeinsame CD soll im Frühjahr erscheinen. "Jedes Stück wächst", erzählt Birbils. Und bei den Live-Konzerten probiere man aus, wie die Leute darauf reagieren. Text und Melodie stammen jeweils von dem 37-Jährigen. Oft stehen zuerst die Worte - auf einem Grundgedanken basierend, beginnt er die Geschichte aufzubauen. "Da es deutsch ist, muss man die Worte mit Sorgfalt setzen", sagt der Sänger. Dann folgt die Musik, manchmal ist es auch andersrum. Mit den Liedern erzählt er Geschichten, die er selber erlebt oder als Beobachter mitbekommen hat.

Oft seien die Leute so verbissen und ernsthaft, erzählt Birbils. Herzlichkeit sei selten. Und dann hat er in einem Supermarkt eine Verkäuferin mit so einem wunderbaren Lächeln gesehen und das Lied "Das Lächeln aus dem Supermarkt" geschrieben. Beim Publikum kam es groß an und wenn die Leute wollen, spielt er es auch in Geithain.

"Unser Programm lebt von Spaß und Spontanität", sagt Bernd Birbils und setzt den Spontanitätsfaktor bei ungefähr 90 Prozent an. Das Grundkonzept werde je nach Publikumsresonanz variiert, denn jeder Abend sei anders. Um sich mit dem Mann am Klavier zu verständigen, reiche oft schon ein Blick. Oft weiß der 43-Jährige ohnehin, was der Sänger denkt. "Für einen Künstler ist es ein Segen, wenn er einen Gleichgesinnten trifft", sagt Birbils.

 

 

Das Duo tourt quer durch die Republik, spielte erst Anfang November zwei aufeinander folgende Konzerte im restlos ausverkauften Rittersaal der Burg Kriebstein. 2014 sind sie bei Philharmonie Rock in Klosterbuch dabei. Dieses Jahr gab es den ersten Auftritt bei der "Performance zum Stein". Für ihn als gebürtigen Rochlitzer sei das ein Heimspiel gewesen, und das Publikum habe sie herzlich aufgenommen.

 

 

Bernd Birbils macht Musik seit er 14, 15 ist. Begegnet ist er ihr 1984 mit "Born in the USA" von Bruce Springsteen. "Damals wollte ich so spielen, so singen und so sein wie er", erzählt der Musiker, der sich das Gitarrespielen selber beigebracht hat. Verschiedene Musikprojekte hat er seither hochgezogen. Seinem Idol Springsteen huldigt er seit 2008 mit der "East Street Band". Vor zehn Jahren hob er die AC/DC-Coverband "Bellbreaker" mit aus der Taufe, die schon zweimal im Bürgerhaus Geithain gastierte. Dieses Jahr war Birbils wieder mit dabei. Er hatte sich im Dezember 2010 eine Auszeit genommen, war dieses Frühjahr zur Freude von Fans und Bandkollegen zurückgekehrt. Was er an Musik macht, sei schon "ein großes Kontrastprogramm", doch alles bereite ihm Freude. Vier CDs gibt es von ihm, davon drei Solo-Alben. Die Scheibe von "Peer Pleks" wird Nummer fünf sein.

 

 

Bernd Birbils hat mit seiner Lebenspartnerin einen kleinen Sohn, der jetzt zwei wird. So steht das erste Weihnachten bevor, das der Junge bewusst erlebt. "Wir freuen uns drauf und sind gespannt, was er zum bärtigen Alten sagt, der die Geschenke bringt", verrät der stolze Vater.

 

 

Eine Bescherung für alle Zuhörer soll der Auftritt von "Peer Pleks" auf dem Geithainer Weihnachtsmarkt werden. Bernd Birbils und Rocco Basler freuen sich auf einen Marktplatz voller aufgeschlossener Zuhörer. 18 Uhr geht es am Freitag los.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.11.2013
Inge Engelhardt

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