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Vampiano lässt auf Bundesschau alle anderen hinter sich

Vampiano lässt auf Bundesschau alle anderen hinter sich

Flößberg. Vampiano hat eine markante, breite Stirn. Gutmütig der Blick, fern Arroganz. Dabei hätte der Bundessieger allen Grund, stolz zu sein. Doch den 14 Monate alten Bullen in Thomas Eydners Stall berühren diese Meriten nicht.

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So sehen Sieger aus: Thomas Eydner und sein Bulle Vampiano mit der Schärpe des Besten.

Quelle: Jana Hopfe

Vampiano, Rasse Fleckvieh Simmental, setzte sich klar durch auf der zweiten Bundesjungviehschau in Erfurt. Jungrind Sumatra kam auf Platz drei in seiner Gruppe.

 

 

Ein Doppelerfolg, der den Flößberger Landwirt freut. Und bestätigt in seinem Kurs. Denn seit er an der Jahrtausendwende den Hof der Familie von Großvater Heinz Eydner übernahm, setzt er konsequent auf Zucht.

"Das Züchten macht mir Spaß. Deshalb habe ich die Herde umgewandelt", sagt der 32-Jährige, der auf dem Hof von seinen Eltern Christine und Frank unterstützt wird. 18 Mutterkühe plus Nachzucht zählt die Herde namens Neuseenland Simmental inzwischen. In Summe stehen 46 Tiere auf den Weiden, die sich unmittelbar an den Hof anschließen und weit in die Aue der Eula reichen, und in den neu gebauten Ställen. Sieben bis neun Monate blieben die Kälber bei den Müttern; dann würden sie ab Hof und auf Auktionen verkauft oder zur eigenen Nachzucht eingesetzt, erläutert Eydner. Der Landeskontrollverband habe ein gestrenges Auge auf das Geschehen, kontrolliere den Betrieb zweimal im Jahr.

 

 

Den 1. Preis auf der Bundesjungviehschau - in der Jury saß mit Mathias Gerber vom Schweizerischen Zuchtverband eine internationale Koryphäe - betrachtet Thomas Eydner als "große Ehre. Da stehen ja die besten Tiere aus Deutschland." Für einen Familienbetrieb wie den seinen sei es bemerkenswert, einen solchen Erfolg zu erzielen. Allerdings komme der nicht von ungefähr: Auf der Elite-Auktion in Meißen hatte Eydner in diesem Frühjahr schon einen Champion stehen, der bester Bulle über alle Rassen wurde. In Meißen soll sich 2015 auch Vampiano messen. Und dann einen neuen Stall finden: "Auf dieser Aktion möchte ich ihn versteigern." Dann werde Vampiano erneut herausgeputzt, lacht Eydner, so wie das auf Leistungsschauen aller Art Usus sei: "Locken ordnen und föhnen inklusive."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 30.09.2014
Ekkehard Schulreich

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