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Verstärkung aus der Jugendwehr

Verstärkung aus der Jugendwehr

Mit einem Durchschnittsalter von 28 Jahren ist die Ossaer Feuerwehr sehr jung, möglicherweise eine der jüngsten in Sachsen. Zwei Jugendliche konnten bei der Jahreshauptversammlung aus der Jugendwehr in die aktive Truppe wechseln.

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Stephanie Andrae und Arne Schellbach (4.v.l.) sind nun Mitglieder der aktiven Truppe. Dazu gratulieren Bürgermeister Andreas Große (l.) und Wehrleiter Lutz Andrae (2.v.l.) sowie Jugendwart Sören Petzold. Feuerwehr

Quelle: Wehr

Ossa. Sogar die Flut im Juni hat der Wehr einen neuen Mitstreiter gebracht.

 

 

Die Ossaer Wehr, die dieses Jahr noch nicht alarmiert wurde, hat derzeit 28 aktive Mitglieder. Zwei wurden bei der Jahreshauptversammlung neu aufgenommen: Stephanie Andrae und Arne Schellbach. Beide waren seit ihrem zehnten Lebensjahr sehr aktiv in der Jugendwehr, erzählt Jugendwart Sören Petzold. Er freut sich über diese Entwicklung. In der Jugendwehr seien seit 1999 bereits 34 Mädchen und Jungen ausgebildet worden, und der Großteil von ihnen habe auch den Schritt in die aktive Truppe gemacht. Drei ehemalige Mitstreiter der Jugendwehr, die vor einem Jahr aufgenommen wurden, haben 2013 bereits erfolgreich ihren Grundlehrgang und die Funkausbildung abgeschlossen, werden 2014 die Ausbildung als Atemschutzgeräteträger absolvieren. "Wir sind ausbildungsmäßig auf einem guten Stand", freut sich Petzold.

 

 

Auch bei Wettkämpfen sind die Ossaer erfolgreich, beim 23. Sachsenpokal im Vorjahr in Brandis haben die Jungen des Ortes gewonnen, die Männer belegten beim Löschangriff Platz drei. Beim Kreisausscheid der Jugendwehren in Frohburg war Ossa mit einem 3. und einem 8. Platz in der Gesamtwertung ebenfalls sehr erfolgreich.

Die Kinder und Jugendlichen des Ortes sind auch Stammgäste beim Bowling-Cup der Jugendfeuerwehren in Leipzig, 2013 haben sie dort erfolgreich ihren ersten Platz mit der Mannschaft und im Einzelwettbewerb verteidigt.

Derzeit hat die Jugendwehr 17 Mitstreiter, neue Interessenten ab acht Jahre sind willkommen. "Jeder ist gern gesehen", betont der Jugendwart. Wer sich informieren möchte, ist zum nächsten Treff morgen, 18 Uhr, am Gerätehaus willkommen. Die jungen Brandschützer treffen sich aller 14 Tage.

 

 

Auch Bilanz über das sehr einsatzreiche Jahr 2013 hat die Ossaer Wehr jetzt auf ihrer Jahreshauptversammlung gezogen. Schwerpunkt war das Hochwasser im Juni, das sehr viel Kraft und Zeit gekostet habe, erklärt Petzold. Allein am 8. und 9. Juni hat die Wehr über 600 Einsatzstunden geleistet. Mit dem sächsischen Fluthelferorden zeichnete David Zühlke, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, bei der Jahreshauptversammlung 20 Ossaer Feuerwehrleute für ihren Einsatz beim Hochwasser aus.

 

 

Übrigens hat die Flut auch etwas Gutes gehabt: ein Hochwasseropfer war von der Hilfsbereitschaft und Kameradschaft rund um die dramatischen Ereignisse so beeindruckt, dass er beschloss, selber Feuerwehrmann zu werden und derzeit den Grundlehrgang absolviert. Über diesen Zuwachs habe man sich "super gefreut", bestätigt Petzold. Er dankt im Namen der Wehrleitung allen Kameraden und auch der Jugendwehr sowie den vielen Firmen für die Unterstützung beim Hochwasser.

 

 

Insgesamt rückte die Wehr im Vorjahr zu 21 Einsätzen aus, neben den zahlreichen Hilfeleistungen waren das auch drei Brände. Im Mittelpunkt stand dabei, wie für viele Wehren der Region, der Großbrand am 13. August auf dem Gelände des Geithainer Unternehmens Ladenburger. Allein hier leistete die Ossaer Feuerwehr fast 150 Einsatzstunden. Zuvor hatte bereits im Frühjahr 2013 eine Scheune im Ort gebrannt, später folgte noch ein kleines Feuer in Bruchheim.

 

 

Im Vorjahr wurde die Ossaer Feuerwehr, die auch Träger kultureller Veranstaltungen wie Dorffest oder Maibaumsetzen ist, mit neuen Atemschutzgeräten ausgestattet, und es gelang noch im alten Jahr, ein neues Notstromaggregat zu beschaffen. "Dafür danken wir dem Bürgermeister und dem Gemeinderat", erklärt Petzold.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.03.2014
Inge Engelhardt

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