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Vier turbulente Tage lassen 800 Jahre Benndorfer Geschichte lebendig werden

Vom 11. bis 14. August Vier turbulente Tage lassen 800 Jahre Benndorfer Geschichte lebendig werden

Bauernmarkt und Historienspiel, Ausstellungen und Livemusik: Das Benndorfer Festkomitee hat in monatelanger Vorbereitung ein großes Jubiläums-Kulturpaket geschnürt. Das Fest steigt vom 11. bis 14. August. Dank der Unterstützung vieler gilt für alle Veranstaltungen: Eintritt frei.

Zum Jubiläumsprogramm gehört eine Bilderschau mit Werken des Frohburger Malers Heinz Ebersbach.

Quelle: privat

Frohburg/Benndorf. Benndorf hat sich herausgeputzt. Kein Wunder, rechnen die Einwohner doch vom 11. bis 14. August mit Hunderten Besuchern aus nah und fern. Das (mindestens) 800-jährige Bestehen des Dorfes ist ein hervorragender Grund zu feiern. Die Vorbereitungen für das Fest, in die sich neben dem Festkomitee viele Einwohner einbringen, sind seit Monaten schon im Gange. Ihren Beitrag leistet auch die Stadt Frohburg, zu der das Dorf seit 1997 gehört: Die von Bubendorf herüberführende wichtige Straße wurde unmittelbar vor dem Jubiläum in Ordnung gebracht.

Eine Lehensübertragung von 1216, die Hugo von Bennendorf bezeugte, gilt den Benndorfern als frühester Nachweis ihres Dorfes. Dass Einblicke in die vielhundertjährige Vergangenheit bei den Feierlichkeiten breiten Raum einnehmen, kann nicht verwundern. Das Dorfmuseum „Auf der Insel“ zeigt an den beiden Wochenend-Tagen Scheunenfunde, Raritäten und Kuriositäten. Auf dem Dorfplatz werden historische Landmaschinen präsentiert. In der ehemaligen Gaststätte „Zum Rittergut“ gibt es eine Schau zur Dorfchronik, Foto-Show inklusive. Der Frohburger Maler Heinz Ebersbach, der immer wieder auch auf Motive aus Benndorf und seiner Umgebung zurückgreift, zeigt Bilder; ebenso wird an den Benndorfer Künstler Adolf Kunzelmann erinnert. Ein Höhepunkt ist das Historienspiel am Sonnabend und Sonntag, in das viele Benndorfer eingebunden sind. Eine Brücke zwischen Geschichte und Gegenwart wird zudem am 12. August geschlagen bei einem zweistündigen Rundgang zu bedeutsamen Gebäuden und Plätzen.

Sportlich beginnt der Sonnabend mit Wald-und-Wiesen-Volleyball und geführten Lauftouren rund um das Dorf. Am Nachmittag geht dann im Zelt ein buntes Unterhaltungsprogramm über die Bühne – mit Bauchredner, Mitmach-Aktionen der „Einsteins“, Cheerleadern und besagtem Historienspektakel. Abends tritt die Band „Leiseschrei“ auf; es gibt eine Disco, Guggemusik und ein Feuerwerk. Ein großer Bauernmarkt prägt den letzten Tag des Jubiläums. Auf ihm gibt es nicht nur regionale Erzeugnisse; hier wird auch historisches Handwerk wieder lebendig. Außerdem unter anderem: Chorkonzert in der Kirche, Entenrennen auf der Wyhra, Konzert der Band „Kurzschluss“ zum Abschluss. Kurz vorher werden zudem die am schönsten geschmückten Grundstücke prämiert. Die Schlepperfreunde Frohburg laden außerdem zum Oldtimertreffen ein. Und wer es beschaulich mag, kann sich via Eselkutsche durch das Dorf und das Festgetümmel fahren lassen.

Der Eintritt zum Jubiläum ist frei. Möglich werde das, so die Mitstreiter des Festkomitees, dank der zahlreichen Sponsoren aus der örtlichen und regionalen Wirtschaft und dank der Spenden, die die Benndorfer seit Jahren schon mit dem Blick auf das Jubiläum zusammen trugen, etwa durch den Verkauf von Benndorf-Kalendern. Wer des Fest besuchen möchte, findet nahe der Kläranlage gekennzeichnete Parkplätze. Von dort ist es über die Sportplatzgasse nur ein Katzensprung zum Festgelände im Schlosspark.

Eckpunkte des Programms

Donnerstag, 11. August

18 Uhr Andacht in der Kirche, 19 Uhr Foto-Show „Benndorf einst und jetzt“

Freitag, 12. August

17 Uhr Geschichtlicher Rundgang, 19.30 Uhr offizieller Feststart mit Fassbieranstich, 20 Uhr Musik am Lagerfeuer, 22 Uhr Disco mit mehreren DJs

Sonnabend, 13. August

10 Uhr Volleyball und Lauftouren (sechs und zwölf Kilometer), ab 14 Uhr Unterhaltungsprogramm und Historienspiel, abends „Leiseschrei“, Lampionumzug, „Fonatics“, Feuerwerk

Sonntag, 14. August

10 Uhr Sommerkirche im Zelt, ab 11 Uhr Bauernmarkt, ab 14 Uhr Traktorfahren ohne Führerschein, 14.30 Uhr Historienspiel, 15 Uhr Konzert in der Kirche, 16 Uhr Entenrennen, 18 Uhr „Kurzschluss“

Von Ekkehard Schulreich

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