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Vorweihnachtliches für guten Zweck

Vorweihnachtliches für guten Zweck

Weihnachtsmärkte gehören zur Adventszeit, wie Stollen zu Heiligabend. So gibt es nicht nur in den Städten diese heimeligen Feste, sondern auch in vielen kleineren Ortsteilen der Region wurde in Sachen Weihnachtsvorfreude aufgetrumpft.

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Gemeinsam wurden beim ersten Schönauer Weihnachtsmarkt Plätzchengebacken.

Quelle: Nicole RathgeScholz

Frohburg/Kohren-Sahlis. Auch das zweite Adventswochenende hatte da viel zu bieten. Streiflichter davon aus Schönau, Tautenhain und Dolsenhain.

 

 

"Wir hatten bereits im vorigen Jahr zum Advent Kinderbacken und Basteln angeboten. Nur fehlte da das Rahmenprogramm für die Eltern. Deshalb kam die Idee, einfach einen kleinen Weihnachtsmarkt aus dieser Veranstaltung zu machen", erzählt Clubchef Marcus Ledig vom Jugendclub Schönau/Nenkersdorf. So fanden sich wie im Vorjahr zahlreiche Kinder zum Backen mit den Clubmitgliedern ein und hatten sichtlich Spaß beim Dekorieren und Ausstechen der Plätzchen. Mit Einbruch der Dämmerung wurde der erste ortseigene Weihnachtsbaum aufgestellt, den die Familie Schönfeld aus ihrem Garten gesponsert hatte. Der knapp acht Meter hohe Baum ziert nun Schönau. Bei Glühwein, Waffeln und Bratwurst ließen es sich die Einwohner gutgehen und hatten wieder einmal Zeit, gesellig beisammen zu sein. "Ich finde es toll, dass dieses Fest auf die Beine gestellt wurde. So ist mal was los im Dorf und man trifft den ein und anderen Bekannten auf einen Plausch", findet Michaela Ledig, die mit ihrem Enkel Tim unter anderem zum Backen gekommen ist. Für musikalische Unterhaltung sorgten am Abend vier Kinder aus dem Dorf, die ihr Können auf der Flöte zum Besten gaben. "Wir freuen uns über die gute Resonanz, werden im kommenden Jahr eine zweite Auflage starten", erzählt Ledig.

Auch in Tautenhain wurde in diesem Jahr wieder zur gemeinschaftlichen Weihnachtstimmung geladen. Die örtliche Kita präsentierte ein niedliches Weihnachtprogramm mit Liedern und Gedichten und die Steppkes waren sichtlich aufgeregt bei der Präsentation. Später sorgte der Posaunenchor Frankenhain und Tautenhain für zünftige Musik zu leckerem Glühwein und Stollen und Kuchen. Gebacken war all das von den Einwohnerinnen Elsbeth Schoth und Käthe Schönberg, die gern für die Gemeinde zu diesen Anlässen ihre Backkünste in Szene setzen. "Denn es macht einfach Spaß und ist mittlerweile Tradition", so Schoth. "Wir freuen uns, das unser kleines Fest so von den Einwohnern angenommen wird", so Daniel Kratz vom Freizeitverein, der im vorigen Jahr eine Spendenaktion zugunsten des Denkmals für gefallene Soldaten aus dem Dorf startete. "Wir haben binnen eines Jahres 476,09 Euro zusammenbekommen, die wir heute unserem Pfarrer überreichen", ist Kratz stolz.

Auch in Dolsenhain ging es um einen guten Zweck. Seit fünf Jahren wird der Erlös des Weihnachtsmarktes an die Mitteldeutsche Kinderkrebsforschung gespendet. "Ich bin begeistert von dieser Veranstaltung. Vor allem, das wir als Stiftung dadurch auch in kleineren Orten bekannter werden", so der Vorsitzende der Stiftung, Andreas Habisch. Ins Leben gerufen wurde der Dolsenhainer Weihnachtsmarkt aus einer Laune heraus. "Wir saßen mit Familie Brendel, denen übrigens auch das Areal, auf dem das Fest stattfindet, gehört, beim Grillen zusammen und kamen auf die Idee, dass solch ein Markt doch eine Bereicherung für unser Dorf sei. Nun ist es bereits der fünfte", erinnert sich Frank Welker. Musikalische Unterstützung gab das Akkordeonorchester Penig. Weihnachtsbäume wurden verkauft. Am Glücksrad konnte man tolle Preise gewinnen und auch der Weihnachtsmann gab sich die Ehre. Er kam mit dem Feuerwehrauto zum Fest und sorgte so für strahlende Kinderaugen. In diesem Jahr wurden nach einem ersten Überblick wieder um die 800 Euro für die Mitteldeutsche Kinderkrebsforschung eingenommen. "Ich finde an diesem Weihnachtsmarkt vor allem den guten Zweck toll, dass alles in die Kasse der Krebsforschung fließt", gefiel auch Dieter Göttinger aus Trebishain, der mit seiner Frau zudem die familiäre Stimmung begrüßte.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 10.12.2013
Rathge-Scholz, Nicole

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