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Geithain Warnruf: NSC-Profirennen gefährdet
Region Geithain Warnruf: NSC-Profirennen gefährdet
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19:47 15.02.2010
Profen/Zwenkau

Allerdings womöglich ohne das Profirennen, hieß es auf der gestrigen Pressekonferenz bei Sponsor Mibrag in Profen. Der Etat der Veranstaltung ist infolge von Wirtschaftskrise und Dopingdiskussion bisher nicht gedeckt.

„Wir sind noch nicht so weit, das Profirennen abzusagen“, erklärte NSC-Renndirektor Harald Redepenning im neuen Domizil des Arbeitsmedizinischen Dienstes des Bergbauunternehmens Mibrag. „Es ist aber gefährdet und könnte zum derzeitigen Zeitpunkt nicht durchgeführt werden.“ Er betonte, dass alle Sponsoren zur Stange halten, einige jedoch ihren Beitrag verringerten und mit anderen noch Gespräche geführt werden. Aktuell fehlen 50 000 Euro in der Kalkulation, also gut 20 Prozent der Gesamtkosten, lautete sein Warnruf. Bis zum 10. März werden die Veranstalter intensiv daran arbeiten, die Lücke zu schließen, so Redepenning. Dieser Stichtag sei wichtig für den weiteren organisatorischen Ablauf. Dann werde eine Entscheidung fallen.

Die aber nicht die anderen Elemente der „Neuseen Classics“ betrifft. Die Jedermann-, Nachwuchs- und Promirennen finden am 23. Mai ebenso statt wie die Radwandertouren, kündigte Redepenning an. „Wir haben immer die Breite der Veranstaltung in den Vordergrund gestellt, nicht nur die Profis.“ Im Vorjahr waren knapp 7500 Menschen auf dem Rad aktiv. „Das ist es auch, warum unsere großen Sponsoren zu uns stehen“, sagte der Renndirektor. Worin ihm Joachim Kahlert, Leiter des Vattenfall-Kraftwerks Lippendorf, und der gestrige Gastgeber Horst Schmidt, Technischer Geschäftsführer der Mibrag, zustimmten. „Von Anfang an haben wir diese Veranstaltung unterstützt, weil wir uns vor allem im Breitensport und für sportlichen Nachwuchs engagieren“, erklärte Schmidt. „Mit uns können Sie auch am 23. Mai wieder rechnen. Wir verdoppeln in diesem Jahr unseren Einsatz für das inzwischen größte Radsport-Ereignis in Ostdeutschland.“ Das Bergbauunternehmen steuert 20 000 Euro bei und wird mit vier Jedermann-Teams sowie zahlreichen Radwanderern teilnehmen. Selbst wenn für die mediale Präsenz vor allem die Profis sorgen: Jörg Weise, Leiter des NSC-Jedermannrennens, hob die Bedeutung des Angebots für ambitionierte Hobby-Fahrer hervor. Von 2800 Angemeldeten für die drei Distanzen 30, 70 und 130 Kilometer erreichten zuletzt 2300 das Ziel – neuer Rekord. Damit lagen die „Neuseen Classics“ auf Platz fünf in Deutschland, unter anderem vor „Rund um Köln“. Momentan haben sich knapp 1000 Sportler registrieren lassen. Erstmals wird auf der mittleren Strecke gleichzeitig die Internationale Deutsche Meisterschaft der Ärzte und Apotheker ausgetragen.

Olaf Krenz

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