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Geithain Wasser-Weitrutschen kommt gut an
Region Geithain Wasser-Weitrutschen kommt gut an
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14:01 19.05.2015
Sieger beim Wasser-Weitrutschen der Männer ist beim Flößberger Fest Andreas Scharping aus Mölln geworden. Quelle: Thomas Kube

Doch die Livemusik sei "richtig gut angekommen", freute sich Vereinsvorsitzender Martin Herbrich. Erst Sonntag früh nach halb fünf gingen die letzten nach Hause. Was richtig gut zur Hitze passte, war das Wasser-Weitrutschen, das Sonntagnachmittag erstmals stattfand. Sieger wurde Andreas Scharping aus Mölln, der mit seinem Team beim Herren-Fußball-Turnier mitmischte und locker über die Strecke glitt. Nur neun Meter lang war sie für die Kinder, Markus Walter hielt die Plane mit Schlauch und Geschirrspülmittel schön rutschig. "Cool" fand diesen Spaß der zwölfjährige Tim Döring, der fast bis hinten kam. Auf dem Bauch absolvierte die Rutschparty Raphael Herbrich. "Das ist schön kühl und macht Spaß", so der Achtjährige, der im E-Jugend-Team auch Fußball spielt.

Fußballturniere haben Tradition beim Flößberger Fest. Den Sieg beim "Rüdiger-Cup" holte sich Bad Lausick vor Steinbach und dem Team vom Media-Markt. Neun Mannschaften waren auf Kleinfeld gegeneinander angetreten. Nicht nur bei den Alten Herren siegte bereits zuvor Flößberg, auch bei vielen Begegnungen der Nachwuchskicker hatten die Gastgeber die Nase vorn, so in den Altersklassen E, F und G. Das Team Flößberg/Frankenhain I siegte bei der D-Jugend. "Wir sind im Jugendbereich gut aufgestellt", erklärte Herbrich. Die F-Jugend ist Meister geworden.

Das Programm der Kindertagesstätte Flößberg am Sonnabendnachmittag kam gut an. Die Flößberger Wehr bot Sonntagnachmittag Kindern an, einen Ball mit der Kübelspritze durch einen Parcours zu treiben. Erwachsene hätten den Umgang mit dem Feuerlöscher trainieren können. "Hier dabei zu sein, ist auch Werbung für die Feuerwehr", sagte Wehrleiter Ronny Eydner. Schöne Preise gab es beim traditionellen Torwandschießen. Sechs Treffer oben und sechs unten wären der Idealfall gewesen. "Drei ist schon sehr gut", erklärte Georg Walter. Erreicht hat das auf der Kinderliste beispielsweise Paul Rösler.

Seit rund 20 Jahren stellt der Verein das unterdessen größte Fest in Flößberg jeweils allein auf die Beine. Nach dem Ende der Spielsaison stehen Arbeiten am Platz auf der Tagesordnung, er soll quasi verschoben werden, was durch Zaunbau nötig wurde. Deshalb wurde er schon sechs Meter verbreitert, eine Kuhle ist noch zu beseitigen. Neue Tore müssen her. Um für all das mehr Zeit zu haben, sollen in der kommenden Saison die Heimspiele der Spielgemeinschaft Flößberg/Bad Lausick in der Hinrunde jeweils in der Kurstadt laufen, erst in der Rückrunde dann in Flößberg. Auch Fördermöglichkeiten will man noch prüfen, denn noch sind Wünsche offen - beispielsweise nach einem Ballfangzaun über die komplette Ausdehnung des Spielfeldes, eine neue Barriere straßenseitig als Absperrung sowie Werbetafeln entlang der kompletten hinteren Seite.

Im Nachwuchsbereich hat der SV Flößberg eine Spielgemeinschaft mit Frankenhain. Die dortigen Nachwuchskicker mitgerechnet sind es rund 70 Kinder - erwünschter Nachwuchs, aber vom Trainerpotenzial gerade noch beherrschbar. "Wir suchen immer Jugendtrainer", bekräftigte Martin Herbrich. Seit drei Jahren leitet der 37-Jährige den Verein mit rund 130 Mitgliedern. Im November stehen Neuwahlen an.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.06.2014
Inge Engelhardt

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