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Weidenast kracht auf die Lessingstraße in Bad Lausick: Schule und Kita in der Nähe

Sturm Weidenast kracht auf die Lessingstraße in Bad Lausick: Schule und Kita in der Nähe

Ein umgestürzter Baum hat am Mittwochnachmittag in Bad Lausick einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Im Neubaugebiet der Kurstadt war von einer alten Weide ein dicker Ast auf die Lessingstraße gekracht. Weil Kinder auf dem Weg von der Kita und der Schule waren, wurde umgehend Alarm geschlagen.

In Bad Lausick krachte ein Ast von einer alten Weide zu Boden.

Quelle: Ekkehard Schulreich

Bad Lausick. Ein Feuerwehr-Einsatz im Bad Lausicker Neubaugebiet sorgte am Mittwochmittag für Aufsehen und Aufhorchen. Mehrere starke Äste einer stattlichen Weide waren in der Lessingstraße infolge des starken und böigen Windes plötzlich abgeknickt und vor einem Wohnblock auf den Boden geschlagen. „Die Meldung lautete: umgestürzter Baum, Kinder in Gefahr“, sagte Wehrleiter Timo Klisch, der den Einsatz leitete. Die Wehr war mit drei Fahrzeugen vor Ort. In Marsch gesetzt worden war auch die Drehleiter. Da die Weide nahe eines Weges steht, der Richtung Grundschule, Hort und Kindertagesstätte führt, war nicht auszuschließen, dass möglicherweise Kinder oder andere Passanten unter den dicht belaubten Ästen begraben wurden. Deshalb war vorsorglich auch der Rettungsdienst alarmiert worden.

„Ich habe nur jemanden rufen gehört: Zieh den Kopf ein! Dann rauschte und krachte es“, sagte Katrin Händler, Mitarbeiterin der Bornaer Wohnungsverwaltung Gerhardt, die in einer der Wohnungen in unmittelbarer Nähe einen Besichtigungstermin hatte. Feuerwehrmann David Schommler begann unverzüglich und mit Vorsicht, mit der Motorsäge abgeknicktes Astwerk abzutrennen. Dabei konnten sich die Helfer davon überzeugen, dass kein Mensch von den Ästen getroffen worden war. Von der Drehleiter aus wurden danach die beschädigten Starkäste gekappt. Der Einsatz konnte relativ zügig abgeschlossen werden. Viel technischer Aufwand für ein eher kleines Malheur? Klisch sah das durchaus nicht so: „Der Aufwand ist gerechtfertigt. Lieber so als anders.“

Der Sturm hinterließ auch an anderer Stelle deutliche Spuren. Bereits gegen Mittag waren rund 6200 Haushalte ohne Strom. Bäume und Äste waren auf eine Mittelspannungsfreileitung in Großzössen gekracht und hatten die Versorgung unterbrochen. In der Zeit zwischen 12 und 13.30 Uhr mussten sich die Bewohner in den Orten Lobstädt, Neukieritzsch, Breunsdorf, Großzössen, Deutzen, Eula, Witznitz, Kahnsdorf, Kieritzsch, Lippendorf, Böhlen und Gaulis ohne Strom behelfen. Am Abend waren nur noch drei Abnehmer am Stausee ohne Strom. Die Monteure konnten den Fehler zwar lokalisieren, aber wegen des Windes mussten die Reparaturabeiten unterbrochen werden. Die Versorgung soll am Donnerstag wieder möglich gemacht werden.

Von Ekkehard Schulreich

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