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Geithain Werkstatt wirbt mit pfiffigem Siegel
Region Geithain Werkstatt wirbt mit pfiffigem Siegel
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14:24 19.05.2015
Diese Teelichthalter weist das neue Qualitäts- und Gütesiegel als Eigenprodukte der Geithainer DRK-Werkstätten aus. Quelle: DRKWerkstätten

"GebrauchsGut Geithain" steht darauf - hier verbinde sich ein Schlagwort mit dem Hinweis auf den Standort, erklärt Werkstattleiter Falk Mehner. Auf den Wiedererkennungseffekt setzt sein Team mit den Ampelfarben in denen "Mit Herz und Verstand aus unserer Hand" gestaltet ist. Mit diesem Slogan voller Stolz auf das Ergebnis der Arbeit distanziere man sich von Mitleidshascherei. Dieses Qualitäts- und Gütesiegel sei Ergebnis einer Projektgruppenarbeit ohne externe Unterstützung, betont Mehner.

Positiv sei die Resonanz auf diesen "Ausweis", den jedes Werkstattprodukt nun hat. Zunehmend würden Unternehmen aus der Region in den DRK-Werkstätten Geschenke für Kunden oder Mitarbeiter ordern - das Siegel erzählt den Beschenkten dann, dass ihr Präsent aus Geithain stammt. In Augenschein nehmen können alle Besucher diese Anhänger beim Tag der offenen Tür am Sonnabend.

Erstmals kann zu dieser traditionellen Veranstaltung der Außenbereich einbezogen werden, eine etwa 350 Quadratmeter große Überdachung wird gerade fertig. Darunter gibt es jede Menge fürs leibliche Wohl, von Flammlachsbrötchen bis Kinderpunsch. Erstmals finden Besucher hier auch eine Kasse mit Wertmarken, die an den zahlreichen Ständen schnell eingelöst werden können. Wird nicht gerade gefeiert, schützt das neue Dach Fahrräder, hauseigene PKW und Transporter, erleichtert das Abladen und dient nicht zuletzt als Raucherinsel. Als nächstes Bauvorhaben ist eine Überdachung zwischen Speiseraum und Lager geplant.

Die DRK-Werkstätten haben rund 20 Unternehmen als feste Geschäftspartner, seit dem Vorjahr gehört die Schlossfabrik in Groitzsch dazu. Die Zusammenarbeit ist dieses Jahr intensiviert worden, Schlösser werden in Geithain montiert und verpackt. 244 Mitarbeiter mit Behinderung sind derzeit in den DRK-Werkstätten tätig, acht freie Plätze gibt es. Zwei freie Stellen hat im Moment der Förder- und Betreuungsbereich mit 19 behinderten Beschäftigten. Damit alles in den Werkstätten läuft - darum kümmern sich 43 fest angestellte Mitarbeiter. Das zu Ende gehende Jahr sei erfolgreich, die Auftragslage gut, ist Falk Mehner zufrieden.

Gäste können die einzelnen Abteilungen am Sonnabend besichtigen. "Ich lade alle ein, ich denke, wir können unsere Besucher begeistern - beim Basteln, mit Kulinarischem, aber auch mit unseren Produkten", erklärt Mehner. Im Speiseraum hat der Werkstattchor zwei Auftritte, ab 14 und ab 15.30 Uhr. Die PSR-Moderatoren Steffen Lukas und Kati Huhn geben dort ab 15 Uhr eine Autogrammstunde. In einer Halle laden Bastelangebote ein, auch das traditionelle Bemalen von Keramik. Ein kostenloser Shuttlebus pendelt zwischen dem Parkplatz der Leipziger Volksbank, dem Bahnhof und den Werkstätten an der Tautenhainer Straße.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 26.11.2014
Inge Engelhardt

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