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Wichtig: DRK-Rettungsdienst bleibt

Wichtig: DRK-Rettungsdienst bleibt

Einen neuen Vorstand hat seit Freitagabend der DRK-Kreisverband Geithain. Der alte ist jedoch auch der neue Vorsitzende: Gottfried Löw, inzwischen 72 Lenze zählend, erhielt wiederum das Vertrauen.

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Der neue Vorstand des DRK-Kreisverbands Geithajn wurde am Freitagabend gewählt.

Quelle: Thomas Lang

Geithain. Er hatte zuvor vor den Delegierten der Kreisversammlung eine umfangreiche Bilanz über das zurückliegende Jahr gezogen und die Aufgaben für 2014 umrissen.

Die abschließende Wahl des Vorstands für die nächsten vier Jahre brachte keine Überraschungen. Gottfried Löw wurde in dieser Funktion bestätigt. Im Vorstand wirken wie bisher Peter Winter, Thomas Voigt, Dirk Schulze, Barbara Eifert, Falk Badtke und Christian Kretzschmar mit. Die neu für dieses Gremium kandidierenden Hagen Witruk und Dr Rudolf Jakobi erhielten ebenfalls das Vertrauen der Anwesenden.

Zuvor hatte Löw die vielfältigen Aktivitäten des DRK-Kreisverbandes Revue passieren lassen. Ganz wichtig war dabei die Bewerbung für das zu Beginn des Jahres startende Auswahlverfahren für die Vergabe des Rettungsdienstes in den Jahren 2014 bis 2020. "Wir waren sehr glücklich, als wir den Zuschlag für unser Los erhielten und somit unseren Mitarbeitern im Rettungsdienst der Rettungswachen Geithain, Frohburg und Bad Lausick für die kommenden sieben Jahre einen Arbeitsplatz bei unserem Kreisverband bieten können", hob Löw hervor.Die Auswirkung des Zuschlags: Aus den abgegebenen Konzepten ergaben sich für den Kreisverband verschiedene Aufgaben. So mussten zwei Rettungswagen erworben werden, um bei Ausfall von Fahrzeugen des Rettungszweckverbandes Reserven zu haben. Zudem werden diese Fahrzeuge jedoch im Ehrenamt eingesetzt, um kulturell-sportliche Veranstaltungen, den Katastrophenschutz und die ab 2016 bereit zu haltende Schnelle Einsatzgruppe Retten zu unterstützen. Auch zu letzterer musste sich der Kreisverband entsprechend der abgegebenen Unterlagen verpflichten. "Da wir derzeit nicht genügend ausgebildete Rettungssanitäter im Ehrenamt habe, entschlossen wir uns, eine Ausbildung für solche im Kreisverband zu planen", so Löw. Der erste Lehrgang - immerhin 520 Stunden umfassend - beginnt übermorgen.

Auch die Übernahmeerklärung des Kreisverbandes für den gesamten Katastrophenschutz Leipzig-Süd ergab sich aus dem Auswahlverfahren. Dazu wurde, konnte Kreisbereitschaftleiter Peter Winter berichten, der einstige Sitz der Versuchsstation in Roda erworben und zum Stützpunkt für Fahrzeuge des Katastrophenschutzes ausgebaut. "Erfreulich ist, dass wir 14 Neuzugänge im Katastrophenschutz verzeichnen konnten", so Winter.

Weniger erfreulich war dagegen die Entlassung des Kreisgeschäftsführers Hans-Joachim Neuenfeld zur Jahresmitte. "Die Entlassung und der anschließende Arbeitsrechtsstreit stellten den Vorstand vor große Aufgaben. Wir sahen uns aber zu diesem Schritt gezwungen, da das Vertrauensverhältnis zwischen Vorstand und Geschäftsführer dauerhaft zerstört war", ließ Löw wissen, ohne in der Versammlung auf Details einzugehen. Heidrun Naumann, zunächst kommissarisch eingesetzt, ist nunmehr seit Jahresbeginn 2014 in diesem Amt.

Zur Bilanz des DRK-Kreisverbands zählen unter anderem die im vorigen Jahr im Rettungsdienst erbrachten 4569 Rettungs- und 2307 Notarzteinsätze sowie 2652 Krankentransporte. Über 2000 Stunden leisteten Kameradinnen und Kameraden des Katastrophenschutzzuges beim Hochwassereinsatz. In der Breitenausbildung konnten in 45 Lehrgängen 687 Teilnehmer aus- und fortgebildet werden. 1091 unentgeltliche Blutspenden stehen zu Buche und und und.

Zu den Zielen für 2014 gehört die Bildung einer Gemeinschaft Wohlfahrt und Sozialarbeit im Kreisverband, die die ehrenamtlichen Tätigkeiten im sozialen Bereich koordiniert. Zur Pflegetransparenz wird die Internetseite neu gestaltet, um die Pflegeleistungen des DRK in der Region öffentlichkeitswirksamer zu machen. Im Rettungsdienst und anderen Bereichen werde das Qualitätsmanagement weiterentwickelt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.01.2014
Thlang

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