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Geithain Wickershain will zu moderaten Kosten an die Kläranlage
Region Geithain Wickershain will zu moderaten Kosten an die Kläranlage
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19:26 15.01.2010
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Wickershain

Um sich auf eine gemeinsame Position zu verständigen, kamen Donnerstagabend im Gasthof „Höhle“ des Ortsteiles gut ein Dutzend Wickershainer zusammen. Mit eingeladen hatten sie Christian Hagmaier, den Vorsitzenden der Buchheimer Initiative für Natur- und Landschaftsschutz, sowie seinen Mitstreiter Werner Tischer. „Das Beste, was uns passieren könnte, wäre der zentrale Anschluss unter den Bedingungen der Satzung“, betonte Gerhard Kindler, einer der Initiatoren des Treffens. Dass sie den zentralen Anschluss wünschen – allerdings zu den Bedingungen, wie ihn die Geithainer erhalten haben, das wollen die Teilnehmer der Bürgerrunde dem Verband nun mitteilen. Alle anderen Grundstückseigentümer im Ortsteil möchten sie möglichst mit ins Boot holen, damit Wickershain eine einheitliche Position vertritt. Denn keine der beiden vom Verband vorgegebenen Antwortvarianten schmeckt den Bürgern. Die untere Wasserbehörde fordert die Umstellung der Kleinkläranlagen auf Vollbiologie bis Ende 2010, begründet dies mit dem Zustand der Eula. Die Wickershainer zweifeln an, dass es ein Gutachten gibt, das einen dermaßen schlechten Zustand des Gewässers attestiert. Kindler: „Die untere Wasserbehörde geht nicht auf die Bürger ein.“ Die Termine vor 2015 seien rechtlich nicht durchsetzbar, habe Lutz Bergmann, Leiter des Umweltamtes beim Landratsamt, auf einer Versammlung in Buchheim gesagt, zitierte Hagmaier. „Größtes Problem ist die fachliche Seite. Es ist eine ganz schöne Last, eine vollbiologische Kläranlage zu betreiben“, stimmte Tischer den Wickershainern zu. Offensichtlich den meisten wäre der zentrale Anschluss ohnehin lieber. Bis zu 7900 Euro pro Grundstück können und wollen sie dafür aber nicht blechen. „Die Berechnung des Verbandes ist zielorientiert und falsch“, erklärte der Wickershainer Mario Wabbel. Für freiwillige Baukostenzuschüsse gäbe es keine Rechtsgrundlage, da sie im sächsischen Kommunalabgabengesetz nicht vorgesehen seien, sagte Hagmaier und verwies auf die Homepage der Buchheimer Initiative (www.bi-buchheim.de).

Inge Engelhardt

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