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Wildwechselüber den Köpfen der Autofahrer

Wildwechselüber den Köpfen der Autofahrer

Die Autobahn 72 wird morgen zwischen den Anschlussstellen Rochlitz und Borna-Süd freigegeben. Wie schon ihr Bau bringt das erhebliche Veränderungen mit sich - nicht nur für den Menschen, sondern auch für die Tierwelt.

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Quelle: lox

Borna/Geithain. Grünbrücken und Zäune sollen Tiere schützen.

 

 

Drei ökologische Bauwerke sind im Abschnitt zwischen Rochlitz und Frohburg entstanden, sie dienen vorrangig dazu, bestehende Naturverbindungen aufrechtzuerhalten. "Bei den Unterführungsbauwerken wird die lichte Weite vergrößert, um zum Beispiel Wildwanderwege beziehungsweise Flugrouten von Fledermäusen hindurchzuleiten", erklärt Deges-Sprecherin Etta Schulze. Bei Überführungsbauwerken über der Autobahn würden Pflanztröge angeordnet, um durch diese Bepflanzung Leitstrukturen zum Beispiel für Fledermäuse zu schaffen.

 

 

Grünbrücken seien spezielle Überführungsbauwerke, die ausschließlich als Kreuzung mit Wildwanderrouten dienen, erläutert Schulze. "Sie bilden einen Korridor für Wanderungen von Tieren, das ermöglicht den genetischen Austausch verschiedener Populationen und dient der Verkehrssicherheit." Bei der Planung und dem Bau von Wildbrücken in Holzbauweise werde in optisch ansprechender Weise Natur und Verkehr verbunden.

 

 

Kollisionsschutzzäune sollen verhindern, dass niedrig fliegende Vögel beziehungsweise Fledermäuse durch die Fahrzeuge auf der Autobahn zu Schaden kommen. Diese Zäune bestehen aus engmaschigem Maschendrahtzaun, der an Stahlpfosten befestigt ist. Im Autobahnabschnitt von Rathendorf bis Borna sind solche jeweils vier Meter hohen Zäune laut Deges-Sprecherin auf insgesamt 4000 Metern errichtet worden. Weitere 1400 Meter in der selben Höhe entstanden im Abschnitt Frohburg - Borna. Hier gibt es eine Besonderheit, denn nur die Hälfe besteht aus Maschendraht. Auf der Talbrücke Zedtlitzer Grund entstanden 700 Meter Kollisionsschutzzaun aus Aluminium-Elementen.

 

 

An der Ossabachbrücke gibt es Fledermausnistkästen und zwar im südwestlichen Widerlager und den Pfeilern, sie waren sofort nach Einbau besiedelt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 08.08.2013

Inge Engelhardt

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