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Wohnen auf der Geithainer Kirschhöhe: Gebiet soll 2018 erschlossen werden

Stadtratssitzung Wohnen auf der Geithainer Kirschhöhe: Gebiet soll 2018 erschlossen werden

Im Frühjahr soll das Areal erschlossen werden, dann können Häuslebauer loslegen: Auf diesen Zeitplan setzt die Stadt Geithain hinsichtlich des neuen Wohngebietes „Kirschhöhe“. Der Stadtrat beschloss deshalb, außerhalb des Haushaltes 23 500 Euro bereitzustellen, um die Planungen zu beauftragen.

Blick aufs Geithainer Rathaus. Die Stadt will südlich des Freibades ein neues Wohngebiet entwickeln.

Quelle: Jens Paul Taubert

Geithain. Auf der „Kirschhöhe“, südlich des Geithainer Freibades gelegen, will die Stadt ein neues Wohngebiet entwickeln. Acht bis zehn Einfamilienhäuser hätten hier Platz. Bürgermeister Frank Rudolph (UWG) stellte das Vorhaben am Dienstagabend in der Stadtratssitzung zum Beschluss. „Wir sollten so schnell wie möglich die Planungen anschieben, so dass wir wissen, was die Erschließung wirklich kostet“, sagte er. Danach lasse sich beziffern, zu welchem Quadratmeterpreis die Bauplätze verkauft werden könnten. Dass die Gesamtkosten der Erschließung in den Beschlussunterlagen auf eine halbe Million Euro beziffert werden, nannte er „einen Überschlag der Verwaltung“. Nur eine Planung könne die exakten Kosten erbringen.

Bei der äußeren Erschließung, zu der der Bau einer Zufahrtsstraße, von 80 Metern Abwasserkanal, Trinkwasserleitungen, einer Regenwasser-Ableitung in Richtung des Oberfürstenteiches, die Straßenbeleuchtung, PKW-Stellplätze und ein kleiner Spielplatz gehörten, wolle man auf eine Förderung aus dem Leader-Programm Land des Roten Porphyr setzen.

Die Erschließungskosten für die Siedlung Südhang seien, berechnet auf den Quadratmeter, niedriger gewesen als die für die Kirschhöhe prognostizierten, gab Gabriele Sporbert (CDU) zu bedenken; doch schon damals habe man von einer Schmerzgrenze gesprochen. Mit grundsätzlicher Kritik wartete Ulrich Böhme (Linke) auf: Es gebe doch noch bebaubare Grundstücke in der Stadt. „Ich befürchte, wenn wir uns hier engagieren, ziehen wir dem Südhang Interessenten ab.“ Mario Frommhold (CDU) wendete sich vehement dagegen, das Vorhaben klein- und schlechtzureden. „Wir haben in Geithain viel zu wenig Bauland. Das aber brauchen wir, wenn wir junge Familien herholen wollen. Und wir brauchen auch eine Auswahl“, meinte er.

„Wenn keiner abspringt, sind die Grundstücke schon fast vergeben“, sagte der Bürgermeister. Ziel sei es, im Frühjahr 2018 die Erschließung zu realisieren, damit schon im Sommer mit dem Bau der ersten Häuser begonnen werden könne. Der Stadtrat beschloss deshalb auch, außerhalb des Haushaltes 23 500 Euro bereitzustellen, um die Planungen zu beauftragen.

Bereits vor mehr als einem Jahrzehnt hatte ein Vorhabenträger auf der Kirschhöhe auf privatem Grund Bauland für Eigenheime vermarkten wollen. Das kam nicht zustande, so dass die Stadt sich schließlich um den Kauf der Flächen bemühte, um das Vorhaben nun selbst in die Hand zu nehmen.

Von Ekkehard Schulreich

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