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Geithain Wolfgang Reuter stellt am Mittwoch sein neues Buch über Geithain vor
Region Geithain Wolfgang Reuter stellt am Mittwoch sein neues Buch über Geithain vor
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18:58 17.09.2012
Wolfgang Reuter mit seinem neuen Buch. Quelle: Jens Paul Taubert
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Geithain

Während des Johanni-Jahrmarktes 1614 bestieg der Sohn des Geithainer Bürgers Holtzmüller das Rathausdach bis zum Turm und läutete die schwere Glocke so sehr, dass die zahlreichen Besucher auf dem Markt erschrocken meinten, ein Feuer sei ausgebrochen. 150 Groschen Strafe verhängte der Stadtrichter für diesen Streich. Fast auf den Tag vor 150 Jahren erschien in Geithain erstmals eine eigene Zeitung: Am 27. September 1862 gab es die erste Ausgabe des „Wochenblattes für Geithain und Umgebung". Redakteur, Verleger und Drucker war Friedrich Bode im Hause Markt 10. Noch bis 1873 nannte man die Straßen in Geithain Gassen, bevor sie dann richtige Straßennamen erhielten.

Das sind drei von zahlreichen Episoden, die sich in dem über 170 Seiten starken A-5-Band mit zahlreichen teils farbigen Abbildungen finden. Eines haben viele Geschichten gemeinsam: Sie lassen die Vergangenheit der Stadt lebendig werden, indem sie von Menschen erzählen, die hier gelebt haben, von damals Alltäglichem, das heute fremd erscheint, von scheinbar Nebensächlichem, das Schlaglichter wirft auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum modernen Leben. Der heimische Leser kennt die Kulisse und erfährt, was sich hier zu Zeiten der Urgroßeltern oder noch älterer Generationen abgespielt hat. Das macht die Lektüre spannend. „Dieses Buch wendet sich an alle, die mehr über die Vergangenheit unserer Stadt wissen möchten", sagt Reuter. Es ergänze seine beiden Chroniken zu Geithain, führe sie aber nicht fort, denn hier stehe der Mensch im Mittelpunkt mit seinen Freuden und Leiden, Tätigkeiten und Erlebnissen.

Inge Engelhardt

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