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Züchter fachsimpeln über Gewicht, Fell und Farbe

Züchter fachsimpeln über Gewicht, Fell und Farbe

Mit 1754 Rassekaninchen knackte die Landesjungtierausstellung am Wochenende in Tautenhain die Anmeldezahlen des Vorjahres um 110 Bewerber.

Züchter von 165 Vereine aus Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt beteiligten sich an der Ausstellung, darunter auch Zuchtfreunde aus Tschechien.

Bereits am Donnerstag hatten die 30 Preisrichter mit der Bewertung der Tiere begonnen. Wie Veranstalter Michael Dathe, Vorsitzender beim Frankenhainer Verein S 785, erklärte, stünden dabei Körpergewicht, Fell, Körperform und Bau der Tiere im Fokus. Zusätzlich kämen noch rassespezifische Kriterien wie die Form von Kopf und Ohren sowie die Farbe hinzu.

Für den Verein wurde die Organisation der 21. Landesschau eine Herausforderung. "Um solch eine Ausstellung zu bewältigen, sind viele freiwillige Helfer gefordert", sagte Dathe. So erhielten die Frankenhainer Züchter nicht nur Unterstützung aus den eigenen Reihen. Auch der Kreisverband engagierte sich. Besonders hob Dathe die Bad Lausicker Zuchtfreunde hervor, auf die er immer zählen könne. "Im Alleingang wäre eine solche Schau kaum zu bewerkstelligen", unterstrich der Vorstandsvorsitzende.

Die imposante Schau lockte nicht nur Zuchtfreunde in die Ausstellungshalle. Auch Familien nutzten die Gelegenheit, mit ihren Kindern die Rassekaninchen anzuschauen. "Für uns ist es immer wieder ein schönes Erlebnis, den Kindern auf diese Weise die Tierwelt nahe zu bringen", sagte Steffen Schmidt, der mit seiner Enkelin an den Käfigen vorbeischlenderte. Auch gestandene Züchter ließen sich das Ereignis nicht entgehen. "Früher, in den Anfangsjahren der DDR, sicherten die Tiere die Ernährung ab", stellte Wolfgang Rudolph fest. Auch das Fell sei nachgefragt worden. Später habe die Zucht an Bedeutung gewonnen. "Dieser ich 60 Jahre treu geblieben bin", betonte der 79-Jährige.

Neben den klassischen Züchtungen favorisieren viele Zuchtfreunde spezifische Rassen. Werner Räßler konzentriert sich auf Zwergkaninchen-Löwenkopf. "Die Tiere sind erst seit zwei Jahren zur Züchtung zugelassen. Diese Rasse ist recht vital und zeichnet sich durch eine gute Reproduzierbarkeit aus", stellte Räßler fest. Vereinsmitglied Sigmar Werner sagte, "die Ausstellungen sind stets gut frequentiert, wobei die Besucher nicht nur aus dem Bornaer Raum kommen."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 03.08.2015
René Beuckert

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