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Geithain Zwei Drittel der Oberschul-Absolventen in Frohburg sind gut oder besser
Region Geithain Zwei Drittel der Oberschul-Absolventen in Frohburg sind gut oder besser
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00:19 26.06.2017
Tom Ackermann hätte seine Oberschulzeit in Frohburg nicht besser abschließen können: 1,0. Quelle: Jens Paul Taubert
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Frohburg

Dass einer oder eine die Zehnte mit einem Noten-Schnitt von lupenreinen 1,0 abschließt, kommt an der Oberschule Frohburg nicht alle Jahre vor. Genau genommen gelang das 2014 letztmals, sagt Schulleiter Ingo Pfretzschner – und jetzt erneut, denn Tom Ackermann krönte seine Schullaufbahn mit diesem Traum-Ergebnis. „Er hat über die Jahre immer sehr gute Leistungen gezeigt und das jetzt auch bei den Prüfungen bewiesen“, sagt Pfretzschner. Diesen Erfolg habe der 16-Jährige sich natürlich in allererster Linie selbst erarbeitet, doch er spreche für den guten Unterricht an der Oberschule in Frohburg und für das hier herrschende Klima. Darüber dürften sich selbstredend auch die 33 Pädagogen freuen.

47 junge Frauen und Männer haben hier jetzt ihre Schulzeit beendet. 60 Prozent von ihnen erreichten Abschlüsse besser als 2,3, was sich in den Prädikaten Auszeichnung, Sehr gut und Gut manifestiert. Eine beachtliche Größe und eine, die über lange Zeit schon relativ konstant sei, so der Schulleiter: „Sie schwankt meist zwischen 60 und 70 Prozent.

Auch die Hauptschüler, die sich der qualifizierenden Prüfung stellten, hätten ihr Ziel erreicht und würden ihre Ausbildung jetzt an der Oberschule fortsetzen. Unter ihnen sei ein junger Flüchtling aus dem arabischen Raum. Er habe binnen Kurzem die deutsche Sprache erlernt, habe sich integriert und einen Abschluss geschafft, der Voraussetzung für seine weitere berufliche Entwicklung sei, berichtet der Schulleiter.

Was die Absolventen nach ihren letzten Sommerferien ab August tun, ist für die meisten inzwischen vorgezeichnet. Sie wechseln an das Berufliche Schulzentrum Böhlen oder das Internationale Wirtschaftsgymnasium Geithain, um sich auf das Abitur vorzubereiten. Das Gros aber steigt ein in eine Berufsausbildung. „Eine Lehrstelle zu bekommen, ist ja in den letzten Jahren nicht mehr das Problem“, sagt Ingo Pfretzschner.

Tom Ackermann, der Beste von allen, der auch zur Auszeichnungsveranstaltung mit Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU) nach Dresden eingeladen war, wird in Böhlen sein Abitur machen mit spezieller Ausrichtung auf die Wirtschaftswissenschaften.

Für Pfretzschner und seine Kollegen hält das neue Schuljahr gleich eine Bewährungsprobe bereit: Der Anbau am Schulgebäude mit dringend benötigten Fachkabinetten geht seiner Fertigstellung entgegen. Im Oktober heißt es dann in einer großen Aktion um- und einräumen: „Da kommt etwas auf uns zu – aber das ist etwas ganz Erfreuliches“, erklärt der Schulleiter.

Von Ekkehard Schulreich

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