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Grimma 20 Einsätze, super Ausbildung – Kompliment für die Nerchauer Feuerwehr
Region Grimma 20 Einsätze, super Ausbildung – Kompliment für die Nerchauer Feuerwehr
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16:02 20.02.2017
Zum Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr in Nerchau im Juni waren 30 Kameraden im Einsatz. Sie wurden vom Heimatverein und der Kindertagesstätte sowie von der Musikschule Fröhlich unterstützt. Quelle: Foto: Roger Dietze
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Grimma/Nerchau

Zu 20 Einsätzen mussten die Nerchauer Kameraden im Vorjahr ausrücken. Darunter war auch ein dramatischer Einsatz auf der A 14 am 5. April 2016, nachts 2.04 Uhr. Ein Lkw stand in Flammen, für dessen Fahrer kam jegliche Rettung zu spät, er verstarb. Zu einem Dachstuhlbrand fuhren die Nerchauer nach Fremdiswalde, der sich am 13. Februar um 15.30 Uhr ereignete. Auch Fehlalarme hielten die Kameraden auf Trab: So waren die Nerchauer am 27. Dezember unterwegs, weil es in Golzern beim ATR Landhandel brennen sollte. Dem war aber nicht so.

Auf der Jahreshauptversammlung der Nerchauer Wehr im Gerätehaus machte Wehrleiter Patrick Hirsch seinen 40 Kameraden ein großes Kompliment: „Allein bei den 20 Einsätzen leisteten die Kameradinnen und Kameraden 500 Stunden.“ Ihre Dankbarkeit für die Einsatzbereitschaft der Wehr brachten auch der Ortschaftsrat – vertreten durch Thomas Glaser – sowie der Landtagsabgeordnete Svend-Gunnar Kirmes (CDU) zum Ausdruck.

Patrick Hirsch berichtete über die wöchentlichen Dienste, Lehrgänge für Ausbilder, Truppenführer, Ersthelfer und Atemschutzträger, die Absicherung von Volksfesten und die Nachwuchsgewinnung. Hinsichtlich der Ausbildung kritisierte der Wehrleiter, dass es zu wenig Bootslehrgänge gäbe. Der Stellvertretende Gemeindewehrleiter, Maik Hammer, richtete sich an Svend-Gunnar Kirmes mit der Forderung, dass mehr Gruppenwehrleiterlehrgänge angeboten werden müssten.

Aber auch die Geselligkeit kam in Nerchau nicht zu kurz. So gab es ein Schlachtfest im Januar, im August ging es per Bus in den Harz und im Dezember wurde Weihnachten gefeiert. Patrick Hirsch lies nicht unerwähnt, dass im Dezember ins Feuerwehrgerätehaus eingebrochen wurde. Dabei wurden die Tür des Haupteinganges und des Wehrleiterbüros aufgebrochen, Räumlichkeiten und Schränke durchwühlt und zwei Kassen entleert.

Aber es gab auch schöne Tage, so der Wehrleiter in seiner Rückschau: So feierten am 7. Mai die Kameraden das 20-jährige Jubiläum des Löschfahrzeuges 8/6 mit einem Grillfest. Eine gelungene Veranstaltung war auch der Tag der offenen Tür im Juni.

In der Diskussion sprach unter anderem Wolfgang Pretzsch an, dass gute Nachwuchsarbeit in der Wehr geleistet wird, allerdings die jungen Leute aufgrund der Arbeit wegziehen. „Die Demografie bricht den Dörfern das Genick“, entgegnete Kirmes und konnte die Unzufriedenheit des Kameraden verstehen. Siegfried Hörig appellierte an die Stadt Grimma, dass an der Heizung im Gerätehaus dringend etwas getan werden müsse.

Zur Jahreshauptversammlung wurden auch Kameradinnen und Kameraden befördert beziehungsweise ausgezeichnet. Die Chefin des Ordnungsamtes der Stadt Grimma, Katrin Werner, nahm die Ehrungen vor. So wurden Berthold Lange und Christian Seyferth zum Hauptfeuerwehrmann sowie Ronny Koppatz und Marco Hörig zum Hauptlöschmeister befördert. Patrick Hirsch konnte zum Brandmeister befördert werden. Für zehn Jahre treue Dienste wurden Sandra Krupp und Jens Müller geehrt.

Von Cornelia Braun

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