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Grimma 4500 Säcke Blumenerde für Colditzer Flutopfer
Region Grimma 4500 Säcke Blumenerde für Colditzer Flutopfer
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15:35 19.05.2015
Zwischenlagerung im Bauhof: 4500 Säcke Blumenerde hat dort ein hessischer Agrarhändler angeliefert. Quelle: Robin Seidler

Thomas Rösser, Inhaber des Unternehmens aus Kirchhain, ist durch die Bilder, die im Juni durch die Medien gingen, auf die Idee gekommen, etwas für die Hochwasseropfer zu tun. "Ich habe aber nicht willkürlich ausgesucht, wo ich helfen werde, sondern wollte, dass die Spende einer strukturschwachen Region zugute kommt", sagte er. "Ich denke, dass das heute auch ein Zeichen an die Bürger ist, neuen Mut zu schöpfen." Denn die Säcke voller Blumenerde sollen natürlich nicht im Bauhof bleiben, sondern den Weg zu den Flutopfern finden.

Bürgermeister Matthias Schmiedel (parteilos) nutzte die Gelegenheit, Rösser kurz bei der Anlieferung kennenzulernen. "Natürlich ist das eine schöne Sache. Und wir als Stadt sind glücklich, dass er sich uns für seine großzügige Spende ausgesucht hat", erklärte das Stadtoberhaupt. "Ich denke, die Bürger werden es auch schätzen, weil es etwas Praktisches ist, was hier ankommt."

Rösser pflichtete ihm bei: "Eine bloße Geldspende wollte ich nicht geben. Ich denke, der psychologische Effekt ist durchaus gegeben, wenn die Betroffenen eine Sachspende in der Hand halten. Bei der Blumenerde handelt es sich um hochwertige Ware."

Die drei Sattelzüge brachten am Donnerstag insgesamt 4500 Säcke zu je 50 Litern in die Schlossstadt. Den Fahrern gab Rösser jeweils einen kleinen Süßwaren-Beutel für die gut 400 Kilometer lange Heimreise mit. "Ohne das Transportunternehmen Thielemann wäre die Blumenerde heute nicht hier. Ihm gehört auch ein großer Dank für sein Engagement", sagte Schmiedel.

Hauptamtsleiter Hans-Peter Kiesel hat bereits einen Plan, wie die Blumenerde an interessierte Bürger verteilt werden soll. Nur wer in der Stadt und den Ortsteilen vom Hochwasser betroffen war, kann nach seinen Worten zunächst einen Bedarf im Rathaus anmelden. "Danach entscheiden wir, wann und in welcher Art und Weise wir den Bürgern die Säcke herausgeben", so Kiesel.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 12.10.2013

Seidler, Robin

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