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60 Anbieter bei der ersten Studien- und Ausbildungsmesse

Premiere in Grimma 60 Anbieter bei der ersten Studien- und Ausbildungsmesse

Die Chancen, einen Ausbildungsplatz zu erhalten, sind sehr gut. Diese Motivation nahm nicht nur der 14-jährige Grimmaer Oberschüler Florian Anders am Sonnabend aus der Muldentalhalle mit. Die Stadt Grimma und das Bildungs- und Sozialwerk Muldental (BSW) hatten hierher zur ersten Studien- und Ausbildungsmesse eingeladen. 60 Unternehmen waren dabei.

Ausbildungsbetrieb mit hohem Bekanntheitsgrad: Der Stand der Deutschen Telekom war stets dicht umlagert.
 

Quelle: Roger Dietze

Grimma.  Der frühe Vogel fängt den Wurm – ganz offensichtlich nach dieser Maxime verfuhr am Sonnabendvormittag Florian Anders. Keine halbe Stunde, nachdem die von der Stadt Grimma und dem Bildungs- und Sozialwerk Muldental (BSW) organisierte erste Studien- und Ausbildungsmesse in der Muldentalhalle ihre Pforten geöffnet hatte, marschierte der Grimmaer Oberschüler auch schon wieder in Richtung Ausgang. Um Informationsmaterial der beiden Grimmaer Unternehmen Ege Fensterbau und Elektro Beckhoff reicher. „Das genügt für den Anfang, ich komme ja erst in die achte Klasse und habe deshalb noch ein bisschen Zeit bis zum Beginn meiner Ausbildung“, so der 14-jährige Muldestädter. Was er von den Vertretern der beiden Unternehmen erfuhr, habe ihn sehr zuversichtlich gestimmt. „Die Chancen, einen Ausbildungsplatz zu erhalten, seien sehr gut, allerdings müsste ich noch ein wenig an meinen Hauptnoten arbeiten, wozu ich jetzt zusätzlich motiviert bin.“

Motivation ist auch das Stichwort für Ege-Ausbilder Volker Killisch. „Der Ausbildungsmarkt hat sich in den vergangenen Jahren so weit ausgedünnt, dass für uns die schulischen Qualitäten fast zur Nebensache und demgegenüber die handwerklichen ausschlaggebend geworden sind“, so der Altenhainer. Ein Großteil der Bewerber habe Probleme mit der Theorie, würde aber in der Praxis regelrecht aufleben. „Diese Jugendlichen zu fördern, ist unsere Aufgabe, und wir haben auch schon gute Erfahrungen damit gemacht“, so Killisch, dem zufolge Ege von den fünf Ausbildungsplätzen für das Ausbildungsjahr 2016/17 erst vier habe besetzen können.

Womit der Grimmaer Fensterbauer nicht allein steht. „Es haben sich einige Firmen im Rahmen der Studien- und Ausbildungsmesse präsentiert, die noch für das kommende Ausbildungsjahr Azubis suchen“, berichtet Doreen Anders vom Bildungs- und Sozialwerk Muldental. Entsprechend sei es nicht schwer gefallen, 60 Unternehmen für die Veranstaltung zu gewinnen. Eine Veranstaltung, die an zwei im Grimmaer Rathaus veranstaltete Arbeitgebermessen anknüpfte. „Oberbürgermeister Matthias Berger hat den Anstoß dazu gegeben, die Sache in einem größeren Rahmen aufzuziehen“, so Anders. Warum, darüber informierte die Grimmaer Amtsleiterin für Jugend/Soziales/Kultur, Jana Kutscher. „Wir haben in der Stadt mit zehn Grundschulen, zwei Oberschulen und einem Gymnasium eine bunte Schullandschaft, entsprechend hat die Verwaltung ein großes Interesse daran, dass unsere Jugendlichen einen Ausbildungsplatz finden“, so Kutscher. Zwar seien die Chancen auf dem Ausbildungsmarkt heute ungleich höher als noch vor einigen Jahren, die Informationen über die Vielzahl der die Ausbildung betreffenden Möglichkeiten vor Ort allerdings nicht in jedem Fall vorhanden. „Deshalb orientieren wir darauf, die Messe in jedem Jahr durchzuführen und in Abhängigkeit von der Resonanz auf alle Räumlichkeiten der Muldentalhalle auszuweiten“, so Kutscher. Da man mit der Erstauflage für das nächste Ausbildungsjahr schon etwas spät dran gewesen sei, wolle man bereits im Januar zur zweiten Messe einladen und orientiere künftig auf einen Termin im Frühjahr. Ob allerdings an einem Wochenende oder doch besser unter der Woche, dazu ist laut der Grimmaer Amtsleiterin das letzte Wort noch nicht gesprochen. „Wir wollen einerseits verstärkt Universitäten ins Boot holen, die einen Werktag bevorzugen, wohingegen die Firmen eher auf das Wochenende zielen, weil an diesem die Eltern eher in der Lage sind, ihre Kinder zu begleiten“, so Jana Kutscher.

Von Roger Dietze

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