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Grimma A14: Laster kracht bei Grimma in Leitplanke – kilometerlanger Stau
Region Grimma A14: Laster kracht bei Grimma in Leitplanke – kilometerlanger Stau
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10:02 09.10.2017
Am Montagmorgen war ein Lastwagen hinter Grimma in die Leitplanke gekracht. Es bildete sich ein kilometerlanger Stau. Quelle: Frank Schmidt
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Grimma/Naunhof

Erneut hat es auf der A14 einen Unfall mit einem Lastwagen gegeben. Am frühen Montagmorgen gegen fünf Uhr krachte ein rumänischer LKW mit Sattelauflieger hinter Grimma etwa 400 Meter vor der Abfahrt Klinga in Richtung Leipzig in die Leitplanken.

Dem vorausgegangen war ein Brand an der Achse eines Lkw-Anhängers, der sich gegen 4.30 Uhr einige Kilometer weiter in gleicher Richtung zwischen Klinga und Naunhof ereignete. Die Parthenstädter Feuerwehr war ausgerückt und brachte den Brand rasch unter Kontrolle, sodass ein Übergreifen der Flammen auf die Zugmaschine verhindert wurde.

Am Montagmorgen war ein Lastwagen hinter Grimma in die Leitplanke samt Sattelauflieger gekracht. Es bildete sich ein kilometerlanger Stau.

Dadurch aber bildete sich ein Rückstau, der von dem schon erwähnten rumänischen Brummi zu spät bemerkt wurde. Dieser fuhr zunächst auf ein vor ihm abbremsenden Lkw auf und krachte im weiteren Verlauf des Unfalls in die Mittelleitplanke, wo er quer zur Fahrbahn zum Stehen kam.

Glück im Unglück: Bei beiden Zwischenfällen sind keine Personen zu Schaden gekommen. Dafür bildete sich ein kilometerlanger Stau, der nach Angaben der Polizei bis Leisnig zurückführte. Denn die Unfallaufnahme und die Bergung der Wracks sowie die Reinigung der Fahrbahn zog sich über Stunden hin.

Erst gegen acht Uhr rollte der Verkehr allmählich wieder an. Erneut beklagten die Beamten das Fehlen einer Rettungsgasse. „Dieses Mal war es wieder ganz schlimm. Wir haben von der Auffahrt Grimma bis zur Raststätte Muldental – knapp zwei Kilometer – trotz Sondersignal eine halbe Stunde gebraucht“, berichtete eine Beamtin vor Ort.

Von fsw

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