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Grimma AKW Naunhof zur Ferienzeit voll am Netz
Region Grimma AKW Naunhof zur Ferienzeit voll am Netz
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05:00 03.07.2010
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. Kein Wunder: Heiko Guter, Geschäftsführer der Heureka-Kultur-Faktur im Alten Kranwerk (AKW) Naunhof, wird nicht müde, immer neue Farben in die Angebotspalette der Kulturlandschaft zu rühren. Entsprechend bunt, vielseitig und verlockend sind auch die Offerten, mit denen das AKW in den kommenden zwei Monaten aufwartet.

„Wir wollen mit unserem Programm sowohl Kindern als auch Erwachsenen Offerten unterbreiten, die zu aktivem Gestalten, zum Entdecken eigener Talente herausfordern. Dazu gesellt sich Unterhaltung der besonderen Form, die ihresgleichen im ländlichen Raum sucht", sagt Guter.

Den Auftakt in diesem Monat gibt es mit einer Foto-Radtour, die am Sonntag von Naunhof über Trebsen und Grimma zurück in die Parthestadt führen wird – das Thema: „Baumlandschaften". Guter hofft, dass dieser ersten Foto-Radtour künftig weitere folgen werden. „Wir wollen in der Folge immer neue Themen in den Blickpunkt rücken, zum Beispiel auch alte Höfe. Anliegen dabei ist es, nicht nur Fotos zu schießen, sondern auch ein Stück heimatliche Umwelt, Natur oder Architektur bewusster wahrzunehmen." Mit Grimma gebe es bereits Kontakte, um die Foto-Radtour künftig auch als touristisches Angebot für die Region zu etablieren.

Kreativität angesagt ist auch bei vier Sommerferien-Kursen, die für Juli und August im Heurekalender stehen. So ist am 11. Juli Töpfern angesagt. Die kleinen Kunstwerke, die dabei unter professioneler Anleitung entstehen, können im Brennofen des AKW auch gebrandt werden.

Am 25. Juli ist die Steinmetzin Kerstin Krieg zu Gast. In ihrem Kurs können sich Jugendliche und Erwachsene am Sandstein erproben und dem Rohling mit Hammer und Eisen Form und Inhalt geben. Weitere Kurse widmen sich dem Korbflechten und dem Bogenbau.

Ganz unverwechselbare Akzente in der Kulturlandschaft der Region setzt das AKW schließlich am 15. August mit den 2. Bandoniontagen. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr werden auch diesmal namhafte Vertreter des Bandonion-Spiels und des Bandonion-Baus erwartet. Angekündigt sind die Bandonionlegende Karl Oriwohl aus Berlin, der Bandonionvirtuose Rainer Volkenborn und der renommierte Bandonionbauer Uwe Hartenauer aus Klingenthal. Und eine Premiere gibt es dann schließlich am 28. und 29. August, wenn das AKW unter dem Motto „Verpuppung" zum ersten Sommertheater einlädt. Acht Puppentheater wollen an zwei Tagen das Publikum anregen, über das Leben und seine Wandlungen nachzudenken und dabei viel Vergnügliches zu erleben. Vom traditionellen Handpuppentheater bis zum finsteren Mitternachtskrimi spannt sich der Spielplan. Und wie es im AKW nicht anders zu erwarten ist, werden Besucher einem ganzen Puppenpanoptikum begegnen können, zu dem riesige Drachen ebenso gehören wie winzigen Könige, schwarzen Katzen, drolligen Prinzessinnen, der „Deibel" und anderen illustren Wesen.

Andreas Läbe

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