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Grimma Abstimmen! Grimma möchte das MDR-Osterfeuer
Region Grimma Abstimmen! Grimma möchte das MDR-Osterfeuer
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11:02 14.03.2018
Für das Osterfeuer von MDR Jump beginnt das Voting. Quelle: MDR JUMP
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Grimma

Grimmas Oberbürgermeister Matthias Berger stand am Montagvormittag die Freude ins Gesicht geschrieben. Minuten zuvor hatte er die Nachricht erhalten, dass seine Stadt zu den sechs Finalisten der Osterfeuer-Sause des Radiosenders MDR Jump gehört. Jetzt hofft er, dass auf der Homepage des Senders möglichst viele Menschen für Grimma votieren und die Stadt den Sieg davon trägt. Dann würde Ostersonnabend, dem 31. März, eine riesen Party auf dem Markt steigen. Jump kündigt an, Top-Musikstars wie Rea Garvey, Sasha, Glasperlenspiel und Nico Santos auf die Bühne zu bringen.

Bis zum 26. März, 7 Uhr, ist das Abstimmungsportal geöffnet. „Wir wollen die Mega-Party nach Grimma holen, unterstützt uns dabei und sagt es weiter. Jede Stimme zählt“, ruft Berger alle auf, am Voting teilzunehmen. Mit der Unterhaltungsshow – open Air und kostenlos – erhofft sich die Muldestadt einen weiteren Imagegewinn: bei der zweistündigen Übertragung live im Fernsehen, live im Radio und live im Internet.

Den ersten Punkt hatte die Stadt gesetzt und nach einem Anruf beim Sender den Bewerbungsbogen ausgefüllt. Sie befindet sich in guter Gesellschaft. Rund 800 Orte warfen ihren Hut in den Ring. Die Wahl der Finalisten sei nicht einfach gewesen, heißt es auf der Internetseite von MDR-Jump. Die Jury habe es sich nicht leicht gemacht und viele Orte besucht. Grimma gehört nun mit Apolda, Stollberg, Gräfenhainichen, Eisleben und Schmalkladen zu den Finalisten, die auf die meisten Stimmen hoffen. Am Montag, dem 26. März wird gegen 7.10 Uhr in der Jump-Morning-Show bekannt gegeben, in welcher Stadt die Osterfete für die ganze Familie steigt.

„Sollte es Grimma schaffen, verwandelt sich die Stadt in der Woche vor Ostern in eine Festival-Hochburg“, so Rathaussprecher Sebastian Bachran. Verschiedene Locations vom Wohnzimmer über eine Kneipe oder die Klosterkirche bis hin zum Markt könnten bespielt werden. OB Berger glaubt, dass bis zu 15 000 Menschen das Zentrum bevölkern würden. „Wir möchten gewinnen. Das wäre super.“ Nun gelte es, alle Menschen hier zum Abstimmen zu motivieren.

Im vorigen Jahr trug der Kurort Bad Schandau den Sieg davon und zählte 7000 Leute auf der Party. Auch der Borsdorfer Ortsteil Panitzsch hatte sich da übrigens beworben, aber nur vier Prozent der Stimmen erhalten.

Von Frank Prenzel

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