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Grimma Ammelshainer Maler stellt in Schaddelmühle aus
Region Grimma Ammelshainer Maler stellt in Schaddelmühle aus
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00:17 21.10.2016
Landschaftsmaler Eckehard Klöthe stellt in Schaddelmühle aus Quelle: Foto: Detlef Rohde
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Grimma/Naunhof

Der Landschaftsmaler Eckehard Klöthe stellt erneut in der Schaddelmühle aus. Vom 29. Oktober bis zum 21. Dezember sind Porhyrwelten auf Leinwand zu sehen. Der Ammelshainer Maler, dessen Bilder schon in ganz Deutschland und Europa gezeigt wurden, stellt bereits zum zweiten Mal im Geoportal und im Künstlerhaus Schaddelmühle aus.

Ungewöhnlich ist an seiner Arbeit, dass der 1959 geborene Klöthe zwar zu den Landschaftsmalern gehört, seine besondere Leidenschaft und Arbeit jedoch dem Porphyrland entlang der Mulde gilt. Seine favorisierten Orte sind vor allem die Steinbrüche in Beucha, Ammelshain und Brandis.

Schon früh war er von der Schönheit der Region fasziniert. Eckehard Klöthe erinnert sich gern an die Zeit, als ihm die Schönheit der Landschaft bewusst wurde und sein Leben prägte: „Die stillgelegten Steinbrüche im Südosten von Leipzig sind seit meiner Kindheit landschaftliche Hauptanziehungspunkte. Zunächst entdeckten meine Freunde und ich in den alten Brüchen zauberhafte Badeparadiese und bizarre Landschaftskulissen für Indianerspiele, die in unserer kindlichen Fantasie die großen Canyons Nordamerikas darstellten“. Später näherte er sich diesen seltsamen, durch Menschenhand geprägten Felsengebirgen mit Bleistift, Tusche und Pastellkreiden. Der eigene Ausdruck ihrer Erscheinungsformen übte eine merkwürdige Anziehungskraft auf ihn aus. Aus der anfänglichen Liebeserklärung an das stille Eigenleben einer in unmittelbarer Dorfnähe (Ammelshain) gelegenen Landschaft wurde ein künstlerisches Thema.

Während andere Kinder sich mit Technik, Motoren und anderen „typischen“ Jugendthemen beschäftigten, entwickelte Eckehard Klöthe seine Fähigkeiten in der künstlerischen Malerei. Er erlernte den Beruf des Retuscheurs und ist noch immer im grafischen Gewerbe tätig. Als Zeichner und Maler ist er jedoch Autodidakt. Von 1973 bis 1978 nahm er an verschiedenen Kursen an der Abendakademie der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig teil. Die ersten Zeichnungen mit Steinbruchmotiven entstanden 1976 während seiner Streifzüge in der unmittelbaren Umgebung.

Eckehard Klöthe kann man getrost als einen Fotografen mit Pinsel und Stift bezeichnen. In seinen Bildern hält er Momente aus der Region fest und archiviert auf diesem Weg Geschichte, Entwicklung und Gegenwart einer Region. „Ich habe mich schon früh als Jugendlicher für das ganze Spektrum der alten und neuen bildenden Künste interessiert. Als ich intensiver meine eigene Lebenswelt künstlerisch zu reflektieren begann, hatte ich keine Vorbilder.

Mitte der 1990er Jahre habe ich ein paar Bilder des Norddeutschen Künstlers Horst Janssen gesehen, die mich ungeheuerlich gepackt haben und zum Weitermachen ermutigten“ , erzählte er. Im Prinzip schöpft er aus dem Naheliegenden. Fast alle illustrativen Arbeiten und auch einige Stillleben beziehen sich auf die regionale Kulturgeschichte.

Von lvz

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