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Ansichten einer über tausendjährigen Stadt

Ansichten einer über tausendjährigen Stadt

Als gelernte Krankenschwester hat sich Birgit Rauschenbach der Hobbymalerei verschrieben und unter den Fittichen des bekannten Malers und Grafikers Günter Ketelhut aus Bahren diese Kunst erlernt.

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Jubiläumsauftakt: Mitglieder des Heimatvereins stoßen mit Birgit Rauschenbach (2.v.l.) an, die ihre Bilder im Heimathaus Nerchau zeigt.

Quelle: Frank Schmidt

Ihre Stärken liegen im Malen von Aquarellen. "Mal mit mehr oder auch weniger intensiven Phasen, je nach dem." Jedoch stets mit dem "persönlichen Anspruch eines hohen Wiedererkennungswerts in den Bildern", sagte die Hobbykünstlerin zur Vernissage. Und dafür hat sie sich entweder Arbeitsfotos gemacht, oder sie sitzt im Freien vor dem Motiv, um Skizzen anzufertigen, die im Atelier daheim als Grundlage für ihre Aquarelle dienen. Später werden die fertigen Bilder mit der Realität abgeglichen, was freilich auch zu Überraschungen führen könne. Ein Beispiel: "In Denkwitz habe ich einen verlassenen Hof gemalt, der zwischenzeitlich eingestürzt war und die Ruine vollkommen machte." Aber weil die im Grunde vergänglichen Ansichten etwas für die Ewigkeit darstellen, sind beispielsweise Bilder vom Gänsebrunnen und Gänsemarkt in Nerchau entstanden, oder vom Wiesental und der Fabrikantenvilla sowie vom Gut Cannewitz, einer Dorfansicht Döbens, dem privaten Gänsegrundstück Kniesche in Fremdiswalde und der Mühle in Gornewitz.

Flankiert wird jedoch die aktuelle Exposition mit Schwarz-Weiß-Fotos von Nerchau aus den 50er, die der einstige Ofensetzer der Stadt Fritz Krugmann gemacht hat. "Wie ich meine, ein schöner Kontrast zu den Bildern von Birgit Rauschenbach, weil sie zum Thema des Jubiläums unserer Stadt sehr gut passen", sagte Rosemarie Haus vom Heimatverein. Bei dieser Gelegenheit machte sie gleich auf weitere, vom Heimatverein initiierte Jubiläumsveranstaltungen aufmerksam. Den Höhepunkt bildet der 24. Mai auf dem Gelände der Nerchauer Brauerei, wo in Zusammenarbeit mit dem Besitzer Jochen Rockstroh auf das 1040-jährige Nerchau gebührend angestoßen werden soll. "An diesem Tag präsentieren sich Vereine und Gewerbetreibende, aber auch Kindereinrichtungen und Institutionen mit einer historischen Handwerkerstraße, weil Nerchau sehr viele Handwerksbetriebe hatte. Es wird also kein Verkaufsmarkt im Sinne des Konsums geben, wir wollen damit das Handwerk erlebbar machen", so Rosemarie Haus. Zuvor, also am 1. Mai, wird die vom Heimatverein gebundene Mai-Krone aufgestellt. Und am 12. Mai lädt ein Dia-Vortrag über die Orte Deditz und Grottewitz ins Bürgerzentrum ein. Im Herbst ist zum Tag des offenen Denkmals ein Stadtspaziergang durch die ehemalige Kriegersiedlung geplant, die nach Ansicht des Heimatvereins "wohl die wenigsten Nerchauer richtig kennen." In diesem Zusammenhang wird an einer Dokumentation zum Beschuss von Nerchau gearbeitet, die an den Beginn des Ersten Weltkrieges vor hundert Jahren sowie des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren erinnern soll und im Oktober im Bürgerzentrum gezeigt wird. Frank Schmidt

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.04.2014
Frank Schmidt

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