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Grimma Ausstellerrekord zur Altenhainer Jungtierschau der Rassekaninchen
Region Grimma Ausstellerrekord zur Altenhainer Jungtierschau der Rassekaninchen
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11:07 04.07.2016
Gute bis sehr gute Bewertungen: Eberhard Heimer (r.) und S 774-Mitglied Ferdinand Böttger präsentieren je einen Blauen Holicer und Roten Neuseeländer. Quelle: Roger Dietze
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Trebsen/Altenhain

Fußball und Rassekaninchen – diese beiden grundsätzlich wenig miteinander gemein habenden Dinge bilden in Altenhain traditionell eine Einheit. Und dies nicht nur wegen der Tatsache, dass der Rassekaninchenzuchtverein S 774 sein neues Vereinheim an der Grimmaer Landstraße just im Jahr des letzten Europameisterschaftsgewinns einer deutschen Nationalmannschaft, sprich 1996, bezogen hat. Sondern vor allem des Umstandes wegen, dass die seit über zweieinhalb Jahrzehnten durchgeführte Jungtierschau im Zweijahres-Rhythmus mit einem großen Turnier zusammenfällt.

So auch in diesem Jahr und insbesondere am vergangenen Sonnabend, an dem am ersten Veranstaltungstag der mittlerweile 27. Altenhainer Jungtierschau auch das EM-Viertelfinale Deutschland gegen Italien auf dem Programm stand. Aber anders als vor 20 Jahren, als, so Ausstellungsleiter und Zuchtwart Klaus Sedlaczek, eigens 50 Meter Kabel gezogen worden seien, um König Fußball zu seinem Recht kommen zu lassen, waren vorgestern mit dem um 21 Uhr vollzogenen Anstoß zu dem Sport-Klassiker bereits alle (Zucht-)Messen auf dem Vereinsdomizil gelesen.

Im Unterschied zu dem Mannschaftssport-Turnier, an dessen Ende am 10. Juli lediglich ein Sieger stehen wird, gibt es bei der Altenhainer Jungtierschau derer viele. In diesem Jahr sogar sehr viele. Nämlich 13 Jungtiere, die mit der für Rassekaninchen dieses Alters höchstmöglichen Note„sehr gut/7“ bewertet wurden.

Auf einem hohen Niveau lag auch die Züchter-Beteiligung. „Ich meine, dass die ausgestellten 170 Jungtiere Rekord seit unserem Umzug vor 20 Jahren sind“, so Klaus Sedlaczek. Ein Rekord, der allerdings auch einen traurigen Aspekt beinhaltet. „Nach der Nerchauer Jungtierschau, die vor einigen Jahren eingestellt worden ist, sind wir abgesehen von der Kreisschau der letzte Verein, der eine solche Veranstaltung ausrichtet“, berichtet der Vereinsvorsitzende Eberhard Heimer, der in diesem Jahr mit seinen Blauen Holicer die beste Zuchtgruppe von insgesamt 39 stellte.

Dabei handelt es sich um eine neue Rasse, deren Zucht sich Heimer erst im vergangenen Jahr angenommen hatte. „Der Trend geht eindeutig hin zu kleineren Rassen, und die Blauen Holicer sind eine Alternative zu den Deutschen Riesen blau“, so der S 774-Vorsitzende, für den es ebenso wie für die übrigen Altenhainer Aussteller bereits im August mit der Kreisjungtierschau in Hohnstädt und der Landesjungtierschau in Tautenhain zwei weitere Möglichkeiten gibt, Tiere den Preisrichtern und einem interessierten Publikum zu präsentieren.

Dass allerdings auch dort die am Wochenende in Altenhain mit guten bis sehr guten Noten bewerteten Tiere die Nase vorn haben werden, ist laut Zuchtwart Klaus Sedlaczek keine Selbstverständlichkeit. „Die wichtigen Rassemerkmale sind zwar einerseits vorhanden und die Voraussetzungen für weitere gute Bewertungen auch, aber es handelt sich andererseits um Tiere, die sich zum Vorteil, aber auch zum Nachteil des Züchters entwickeln können.“

Von Roger Dietze

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