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Badewannenrennen mit hohem Unterhaltungswert

Badewannenrennen mit hohem Unterhaltungswert


Nerchau. Was sich am Rande des Schützenfestes in Nerchau abspielte, konnte sich nicht nur sehen lassen.

. „Es hat sogar Potenzial für eine neue Tradition", sagte Steffen Richter und kündigte das erste Badewannenrennen auf der Mulde an.

Die Nähe des Schützenhauses zum Fluss spielte den Initiatoren nur in die Hand. Und so haben sich auf Anhieb fünf Teams für den kuriosen Wettstreit angemeldet. Die Regeln waren ebenso einfach wie unmissverständlich. Es musste in jedem Fall ein Gefährt aus einer Badewanne sein. Ob dann darin nur einer startet, oder mehrere, spielte keine Rolle. Stark vertreten war der Großraum Nerchau. Ein Team stellte mit Michael Busch und André Schumann die Cannewitzer Feuerwehr. Freilich ließ sich der Schützenverein selbst nicht lumpen.

 

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Nerchau. Was sich am Rande des Schützenfestes in Nerchau abspielte, konnte sich nicht nur sehen lassen. „Es hat sogar Potenzial für eine neue Tradition", sagte Steffen Richter und kündigte das erste Badewannenrennen auf der Mulde an.

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Allerdings nicht, wie von vielen Zuschauern erhofft, mit Steffen Richter in der Wanne. Vielmehr übernahmen Richters Tochter Franziska und deren Freundin Susan Gebhardt das Ruder. Als nur knapp bekleidete hübsche Hawaiimädchen waren sie obendrein eine Augenweide. Und weil ihr schmuckes Boot noch ohne Namen war, wurde es spontan als „Tussidampfer" getauft.

Als Einzelkämpfer im Boot, aber immerhin mit mindestens zwei Pferdestärken ließ Volker Tautz sein unbekanntes Schwimmobjekt – kurz USO genannt – zu Wasser. Zwar wurde er schon vor dem Start disqualifiziert, denn nur muskelbetriebene Badewannen kamen in die Wertung. Doch weil ein enormer Showeffekt zu erwarten war, ließ die Rennleitung die Teilnahme außer Konkurrenz zu. Sogar Landrat Gerhard Gey zeigte sich an dieser schwimmenden Badewanne interessiert, als kleinen Bruder aus dem Muldental für das so genannte „LeipzigBoot" im Neuseenland. Auf die anderen zwei auswärtigen Boote muss an dieser Stelle nicht weiter eingegangen werden, sie gingen sowieso kurz nach dem Start unter und mussten sich den nett gemeinten Spott des Publikums am Ufer gefallen lassen, das im Chor sang: „Ihr könnt nach Hause fahrn, ihr könnt nach Hause fahrn..."

Frank Schmidt

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