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Grimma Benefizkunstauktion mit Grafiken der Leipziger Schule und internationalen Künstlern
Region Grimma Benefizkunstauktion mit Grafiken der Leipziger Schule und internationalen Künstlern
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16:38 16.02.2017
Das Jagdhaus Kössern bei Grimma gilt als barockes Kleinod im Muldental. Geschäftsführerin ist Ute Wächtler (li.), für die Koordinierung der Kulturveranstaltungen ist Siri Köppchen zuständig. Quelle: Foto: Thomas Kube
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Grimma/Kössern

„Wir hatten trotz Bauarbeiten im Haus ein ereignisreiches Jahr 2016. Unsere Besucher hielten uns die Treue obwohl Handwerker wirkten und Umleitungen die Anfahrt erschwerten. Dafür möchten wir uns bei unserem Publikum bedanken“, zieht Ute Wächtler, Geschäftsführerin des Dorfentwicklungs- und Kulturvereins Kössern „Das Jagdhaus“, Bilanz aus 23 Veranstaltungen. Am Sonntag, 26. Februar, erwartet die Besucher gleich eine neue Aktivität im Jagdhaus. Es findet eine Benefiz-Kunstauktion teilweise zugunsten des Jagdhauses statt. Gemälde, Zeichnungen und Grafiken der Maler der „Leipziger Schule“ und anderer internationaler Künstler - u. a. Max Klinger, Wolfgang Mattheuer, Werner Tübke, Marc Chagall, Andy Warhol, Joseph Beuys – werden von Michael Ulbricht vom Leipziger Buch- & Kunstantiquariat versteigert. Ein Bonus seitens des Auktionators: Bis eine Stunde vor der Auktion bewertet er kostenlos Kunstschätze von Besuchern. Wer also Kunstwerke, Bilder und Grafiken des 20. und 21. Jahrhunderts sein eigen nennt und gern wissen möchte, was diese Arbeiten wert sind, ist eingeladen, sie mitzubringen. Anschließend gibt es eine Konzertlesung der Pianistin Cora Irsen mit Musik und Texten von „Marie Jaëll“, einer bisher unbekannten Komponistin des 19. Jahrhunderts. Zwischendurch können sich Interessierte ansehen, wie sich das Jagdhaus seit 2014 baulich verändert hat. So wurden unter anderem neue Fenster eingebaut und der zweite Fluchtweg im Kleinen Saal fertiggestellt sowie die Außenfassade saniert. „In diesem Jahr wird nicht gebaut. So können wieder Familienfeiern wie Hochzeiten bei uns stattfinden“, so die Geschäftsführerin. Im ersten Halbjahr erwartet die Besucher noch solche Veranstaltungen wie das Musikcafé zum Frauentag (11. und 12. März) oder das Leipziger Symphonieorchester (2. April) .

„Mindestens einmal im Jahr bieten wir auch dem Klaviernachwuchs vom centrum musicum eine Bühne“, so Siri Köppchen, die Kulturfrau des Vereins, die die Veranstaltungen organisiert. In diesem Jahr tritt der Nachwuchs am 8. April und 10. Dezember auf. „Neu gewinnen konnten wir internationale junge Meisterpianisten“, so Köppchen. Das sind Stipendiaten der Stiftung „Elfrun Gabriel“. Auch werden gegenwärtig zwei junge Klavierschülerinnen mit Migrationshindergrund betreut.

Der Bogen ist auch im zweiten Halbjahr wieder weit gespannt, vom Klavierkonzert bis zur heiteren Muse. „Einer der Höhepunkte wird Schlag-fertig! sein“, ist Köppchen überzeugt. Cornelius Altmann und Felix Anton Lehnert spielen am 3. September Musik aus vier Jahrhunderten auf unterschiedlichen Instrumenten unter anderem Vibra- und Marimbaphon, Schlagzeug, Trommel und Pauken. Im Lutherjahr hält auch das Jagdhaus eine Veranstaltung bereit. Unter dem Titel „Frauen soll man loben“, gibt es Tischgespräche im Hause Luther am 24. September. Dafür sorgen Anne Schirak und Frank Fröhlich.

Genutzt wird auch der große Garten. So gibt es den Apfeltag am 30. September. Nicht mehr wegzudenken ist auch die Frühlingswanderung am 7. Mai und der Tag des offenen Denkmals am 10. September. Doch das Jagdhaus steht auch offen für den Seniorenclub, die Thümmlitzwalder Chorvereinigung oder die Tanzgruppe des Jagdvereins. Zu sehen ist auch eine kleine Ausstellung von Siri Köppchen, die einige Veranstaltungen im Jagdhaus zum Anlass nahm, um diese grafisch umzusetzen.

Von Cornelia Braun

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