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Grimma Besucher staunen über neue Schule in Zschoppach
Region Grimma Besucher staunen über neue Schule in Zschoppach
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15:29 04.10.2011
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. Bei strahlendem Sonnenschein und mit einem zünftigen Schulfest wurde am Wochenende die Grundschule in Zschoppach eingeweiht.

Die neue Grundschule, die teilweise saniert und neu gebaut wurde, konnte sich vor dem Ansturm kaum retten. Grimmas Oberbürgermeister Matthias Berger eröffnete das Programm. Dabei blickte er sofort auf die Kosten des Projekts. „3,2 Millionen Euro sind für den einen wahrscheinlich eine recht hohe Summe, für den anderen vielleicht wieder nicht so viel für diese Schule. Für uns als Stadt Grimma mit einem Gesamthaushalt von 53 Millionen Euro ist das schon eine ganz große Summe", so Berger.

Er betonte zudem, dass es in Zukunft nicht möglich sei, so eine Leistung noch einmal zu erbringen. „Der Freistaat Sachsen wird in Zukunft keine Fördermittel mehr in den Schulbau stecken." Dabei ist in Zschoppach eine der „schönsten Schulen in Europa" entstanden, wie der Grimmaer Stadtrat Konrad Hempel findet. Der ehemalige stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Thümmlitzwalde machte sich in den vergangenen Jahren besonders stark für den Schulbau. „Ich hoffe, dass diese Schule nun sehr lange erhalten bleibt und das dörfliche Leben hier entscheidend mitprägt. Und ich danke allen, die daran beteiligt waren." Dabei dachte er sogar an die Steuerzahler. „Im Prinzip bekommen wir heute ja etwas zurück von dem, was wir gegeben haben." Die Kinder werden sich, so Hempel, in der Tat wohlfühlen.

Die Wände sind mit sanften Gelbtönen gestrichen, das Schulhaus bietet genug Raum. Sogar einen Fahrstuhl gibt es. Zudem sind auch ein Hort und ein Aufenthaltsraum integriert. Von diesen perfekten Bedingungen konnte sich zur Eröffnung jeder Besucher überzeugen. Das hatte Lutz Kleinschmidt von der Sächsischen Bildungsagentur bereits im Vorfeld getan. Der Referatsleiter für die Grund- und Förderschulen im Leipziger Raum bezeichnete das neue Objekt als „Muldentalperle". Die Hülle sei vorhanden, der materielle Inhalt auch, nun müsse die Schule nur noch dauerhaft mit Leben gefüllt werden. Er wies dabei besonders auf den Lehrermangel in Sachsen hin.

Die Schulleiterin kam bei der Eröffnung ebenfalls zu Wort. Dagmar Teschner bezeichnete den Tag als einen besonderen Höhepunkt im Schul- und Hortleben. „Hier verschmelzen Bildung, Freizeit und Erziehung miteinander und die Erfahrungen prägen das Selbstverständnis der Kinder." Die Schulleitung wurde bei der Planung mit einbezogen. „Wir hatten unter anderem Mitspracherecht bei der Farbgestaltung und den Elektroanschlüssen", sagte sie, bevor die Schüler zur Tat schritten: Für die Kleinen gab es jeweils einen Luftballon, an dem sie ihre Wünsche angeheftet hatten. Diese ließen sie dann zur Eröffnung steigen.

Robin Seidler

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