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Besucherstrom bei Mutzschener Kaninchenschau

Besucherstrom bei Mutzschener Kaninchenschau


Mutzschen. Über Besuchermangel konnten die Mutzschener Kaninchenzüchter nicht klagen. Mit Ausstellungsbeginn waren sie am Sonnabend umringt von Gästen, die zum Gucken und Kaufen gekommen waren.

. Innerhalb kurzer Zeit fanden zahlreiche Verkaufstiere neue Besitzer.

Nicht ohne Grund: Die Myxomatose oder auch Kaninchenpest hatte in den vergangenen Wochen vor allem bei Hobbyhaltern die Bestände dahingerafft. Die erfahrenen Züchter waren sich einig, dass die Tierhalter leichtfertig die Impfkosten gespart hatten. Die nämlich schütze die Tiere vor den gefährlichen Mückenstichen. „In unserem Verein haben wir etwa zehn Tiere Verlust von rund 300", sagte Vorsitzender Fred Donner und plädierte dafür, dass auch Halter zweimal jährlich die derzeit rund zwei Euro pro Tier ausgeben sollten. „So ein Mückenstamm hält sich bis zu fünf Jahren in der Region", verwies er auf bleibende Gefahren.

Doch die riskanten Stiche waren nicht das einzige Thema des Tages. Viele Besucher waren an der Vielfalt der Rassen interessiert, die vorgestellt wurden, und nicht zuletzt an den Erfolgen, welche die Preisrichter den Mutzschenern bescheinigten. Alaska hieß die Rasse, welche diesmal alle Pokale abräumte. Bis auf eine Tiergruppe, diese stellte Fred Donner vor, gingen die Trophäen an Werner Richter. Der freute sich, gleich vier Auszeichnungen mit nach Hause nehmen zu können. „Auch wenn es mit Fred Donner und mir hier im Mutzschener Verein gleich zwei Alaska-Züchter gibt, ist die Rasse insgesamt in der Region nicht sehr verbreitet",sagte er. Jeder entdecke an anderen Rassen seine Freude. Er habe bereits vor 40 Jahren sein Herz an die schwarzen Alaska verloren und züchte diese Rasse seither, fügte Fred Donner.

Auf ihre Kosten kamen die Gäste aber nicht nur beim Plausch mit

den Zuchtexperten. Denn die derzeit

15 Mitglieder hatten mit viel Liebe auch eine Tombola vorbereitet, für Speis und Trank gesorgt und mit Barbara Timm und Ingrid Thunig zwei Kräuterspezialistinnen eingeladen. Kinder durften zudem Kaninchen streicheln und der Mutzschener Verein Zukunfstland lud die Jüngsten ein, aus Maiskolben lustige Figuren zu basteln.

Conny Hanspach

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