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Biblisches Alter

Biblisches Alter

Eine neue Ausstellung "Martin Luther-Spurensuche" wird gegenwärtig im Kreismuseum in Grimma vorbereitet. Sie öffnet am 23. August ab 15 Uhr in der Paul-Gerhardt-Straße 43. Gestern stellte die Museumsmitarbeiterin Sybille Kerntke (46) einige Bibeln in den Ausstellungsraum.

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Die heilige Schrift: Museumsmitarbeiterin Sybille Kerntke (46) zeigt eine Bibel aus dem Jahr 1733, die in einer Sonderausstellung ab Sonnabend zu sehen ist.

Quelle: Thomas Kube

Darunter befindet sich eine Bibel aus dem Jahr 1590, die das Museum in dieser Woche ankaufen konnte. Im Mittelpunkt der Sonderausstellung stehen jedoch 48 Abbildungen des Coburger Künstlers Gustav König (1808-1869), die das Leben des bedeutenden Reformators umreißen. Herzog Ernst von Coburg hatte ihm den Auftrag erteilt, einen Zyklus von sieben Bildern aus der sächsischen Geschichte zu malen. Wegen seiner intensiven Beschäftigung mit Luther wurde König von seinen Zeitgenossen "Luther-König" genannt. Die 48 Stahlstiche erschienen in Buchform und erlebten bis in das 20. Jahrhundert eine Gesamtauflage von etwa 80 000 Exemplaren. Ein zweiter Schwerpunkt der Präsentation ist die Reformation in Grimma sowie die Festivitäten der Stadt zum Gedenken an die Reformation und Luther. Verschiedene Fotos zeigen die großen Lutherfestspiele in Grimma. 1894 fanden 13 Aufführungen des Herrigschen Lutherfestspiels statt. Regie führte ein Seminaroberlehrer. 1907 kam die Anregung dazu vom Grimmaer Zweigvereinsvorstand des evangelischen Bundes, der sich für das Festspiel "Luthertage in Frankfurt am Main" von Hermann Dechent entschied. Die Fotos der Festspiele stammen von den Ateliers Meinhardt und Ernst Jäger aus Grimma. Zur Ausstellung trugen ebenso Exponate von Bürgern bei. So steuerte der Vorsitzende des Museumsvereins, Bernd Voigtländer, eine Münzmappe mit Motiven aus der Reformationszeit bei. In der Ausstellung befindet sich aber auch ein Schuh, mit dem bis Anfang des 20. Jahrhunderts die Klosterschänke in Nimbschen Werbung machte. "Es sollte der Schuh von Katharina von Bora sein, den sie bei der Flucht aus dem Kloster verloren hat", erzählt Bernd Voigtländer, der ihn auch auf alten Postkarten der Schänke entdeckt hatte. Mittlerweile konnte nachgewiesen werden, dass dieser Schuh aus dem 18. Jahrhundert stammte. Ergänzend zur Ausstellung finden Lesungen statt. Die erste Lesung ist am 28. August ab 18 Uhr mit Carmen Lutz und Marita Pesenecker zu "Bist du sicher Martinus" von Christina Brückner.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 20.08.2015
Cornelia Braun

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