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Grimma Bildungs- und Sozialwerk Muldental ermöglicht Blick hinter die Kulissen
Region Grimma Bildungs- und Sozialwerk Muldental ermöglicht Blick hinter die Kulissen
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19:00 26.05.2016
Bildungs- und Sozialwerk Muldental: Im Bereich Farbtechnik zeigt Ausbilderin Annett Naumann (li) Christine Herrling und Tochter Michelle Malkopiertechniken. Quelle: Thomas Kube
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Grimma

Gesunde Schnittchen, Kräuterdipps und eine Tombola kamen bei den Besuchern beim Tag der offenen Tür des Bildungs- und Sozialwerk Muldental (BSW) in Grimma gut an. „Die Ausbildungsstätte des BSW am Prophetenberg 7 gibt es erst seit 2013 während der Verein seit 25 Jahren tätig ist. Wir wollten in Grimma der Öffentlichkeit zeigen, was unser Verein alles anbietet“, sagt Alexandra Michael, die an diesem Tag Ansprechpartner für die Besucher war. Das BSW mit Hauptsitz in Tanndorf ist als freier, gemeinnütziger Träger der Jugendberufshilfe und der Jugendsozialarbeit überregional tätig. „Der Schwerpunkt der Vereinstätigkeit liegt in der Benachteiligten- und Behindertenausbildung mit sozialpädagogischer Begleitung“, erklärt die Ausbildungsleiterin Alexandra Michael. Das BSW betreut mit seinen circa 100 Mitarbeitern Kinder, Jugendliche

und Erwachsene in verschiedenen Projekten. Dazu gehören Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen, berufliche Erstausbildung für behinderte und benachteiligte Jugendliche, Verbundausbildung, berufliche Weiterbildungen und ausbildungsbegleitende Hilfen sowie Maßnahmen im Rahmen des SGB II. Jährlich werden zahlreiche Auszubildende in 21 Berufen in den kaufmännischen, gewerblich-technischen, handwerklichen und landwirtschaftlichen Berufsfeldern ausgebildet. In der Außenstelle in Grimma gibt es die Ausbildungsbereiche Bau- und Farbtechnik, Hauswirtschaft sowie Logistik, Einzelhandel und Verwaltung. Am Tag der offenen Tür zeigten die Lehrlinge des Bereiches Hauswirtschaft, was sie in Sachen gesunde Ernährung draufhaben. In einer Ausstellung erfuhr man zum Beispiel, dass in einer Flasche Rotkäppchensekt (halbtrocken) 30 Stück Zucker enthalten, in einer Flasche Mayonnaise dagegen nur sieben Stück sind. Der Bereich Verkauf demonstrierte Schauarbeiten wie die Gestaltung eines Schaufenster in einem Schuhkarton. So war Annelie Schneider dabei, ein Schaufenster für einen Elektronikladen zu kreieren. „Ich lerne Verkäuferin“, sagt die 19-jährige Auszubildende, die eine zweijährige kooperative Ausbildung absolviert. Wenn man an diesem Tag die Schuhe auszog, konnte man auch den Barfußweg testen, der im Jugendprojekt „Gegen den Strom“ entwickelt wurde. Wer fleißige Handwerker sehen wollte, der konnte unter anderem einen Einblick in dem Bereich Farbtechnik nehmen. Dort zeigte die Auszubildende Stefanie Hiller, die Maler und Lackierer lernt, unter anderem wie Buttons angefertigt werden. Im Bereich Bautechnik konnten Interessierte sehen, wie noch Stein auf Stein gemauert wird. Das demonstrierte unter anderem Stefan Fischer aus dem Berufsvorbereitungsjahr, der vom Ausbilder Dietmar Schwarz beraten wurde.

Von Cornelia Braun

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