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Grimma Böhlsche Wiesen in Grimma für Reitturnier flott gemacht
Region Grimma Böhlsche Wiesen in Grimma für Reitturnier flott gemacht
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10:46 11.07.2016
Beim Springerparcours gibt es für Susann Wagner und Anja Schimanski (v.l.) noch viel zu tun. Quelle: Foto: Robin Seidler
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Grimma

Bis Mitte Juni stapelte sich auf der Trainingsfläche des Reit- und Fahrvereins Grimma, den Böhlschen Wiesen, noch das Heu. Inzwischen ist davon nichts mehr zu sehen. Bei einem Arbeitseinsatz am Sonnabend packten die Vereinsmitglieder kräftig zu und machten das Gelände flott für das eigene Turnier im Spring- und Dressurreiten am kommenden Wochenende.

„Aber es gibt noch eine Menge zu tun“, schätzt Anja Schimanski ein, die gemeinsam mit der Jugendleiterin des Vereins, Susann Wagner, das Turnier vorbereitet. „Für uns ist es ohnehin erst das zweite Mal, dass wir beide es organisieren. Nach der Flut 2013 war es einige Jahre ausgefallen“, erinnert sich Schimanski. Die beiden Frauen denken, dass sie in dieser Woche jeden Tag auf dem Gelände sein werden, um letzte Handgriffe zu erledigen. „Es gibt noch einiges zu tun. Der Rasen muss auf dem Springerparcours gemäht werden, im Dressurviereck müssen das Unkraut und die großen Steine entfernt und der Richterturm, der während der Wintermonate über leerstand, muss noch eingerichtet werden“, zählt die Organisatorin auf. Zudem müsse im Laufe der Woche das Festzelt aufgebaut werden.

Obwohl der Verein immerhin 70 Mitglieder zählt, davon 50 Kinder und Jugendliche, sei es derzeit schwer, alle in die Vorbereitungen mit zu integrieren. „Es ist eben Ferienzeit und da sind schon einige in den Urlaub gefahren“, so Susann Wagner. Dennoch würden diejenigen, die da sind, kräftig mit anpacken. Sogar die jüngsten Vereinsmitglieder halfen am Sonnabend und brachten den Größeren immer wieder Wasserflaschen vorbei. Über Unterstützung jeglicher Art freut sich der Verein dennoch.

Wie viele Pferde und Reiter am Wochenende genau kommen, können die Organisatorinnen nur schwer abschätzen. „Fakt ist, dass wir bisher 521 Nennungen haben. Das ist ein guter Wert. Aber da einige Reiter meist auf mehreren Pferden teilnehmen, ist es schwer, eine genaue Zahl zu prognostizieren“, so Schimanski. Anreisen werden die meisten Sportler aus dem mitteldeutschen Raum. Insgesamt wird es am Sonnabend und Sonntag 19 Prüfungen von den Klassen E bis L geben. „Wir haben auch zwei L-Springen dabei, die sicherlich Höhepunkte des Turniers sind. Denn dort ist die Schwierigkeit aufsteigend, weil die Hürden unterschiedlich hoch sind.“ Die Prüfung sei vor allem für die Reiter gedacht, die in der Klasse M noch nicht so erfahren sind.

Vom Reit- und Fahrverein Grimma werden aller Wahrscheinlichkeit nach nur vier Sportler an den Start gehen. Susanne Butscher und Anja Schimanski – sofern es ihre Zeit erlaubt – sind an beiden Tagen bei den Springen der Klassen A und L dabei. Beim Führzügelwettbewerb für die Kleinsten zeigen Emma Graupner und Emmy Fengler am Sonntagnachmittag ihr Können. „Wir haben aber genügend Starter aus den umliegenden Vereinen wie Bahren und Kleinbardau dabei“, kündigt Anja Schimanski an.

Integriert in das Reiterwochenende sind auch die Kreismeisterschaften des Leipziger Landes für die Dressur- und Springreiter in den Altersklasse Junioren und junge Reiter sowie in der offenen Klasse über 21 Jahre.

Von Robin Seidler

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