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Grimma Borsdorfer Kita als Haus der kleinen Forscher
Region Grimma Borsdorfer Kita als Haus der kleinen Forscher
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05:00 02.02.2010
Der Borsdorfer Nachwuchs hat jetzt mehr Platz. Quelle: Ingrid Hildebrandt
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Genau richtig für neugierige Knirpse, aus denen mal kleine Forscher werden können. Noch ist es zwar nicht so weit, doch der Anfang ist gemacht. Dieser Tage wurde der neue Anbau an der Borsdorfer Kita Apfelkörbchen eingeweiht und der erfüllt gleich mehrere Zwecke. Zum einen schafft er Platz für die vielen kleine Borsdorfer, zum anderen macht er Schluss mit der verwinkelten Kita und darüber hinaus wurden mit dem Neubau jede Menge gute Ideen verwirklicht. Kein Wunder, dass es viel Lob für die Beteiligten gab: die Gemeinde Borsdorf, die Volkssolidarität Leipziger Land/Muldental als Träger der Einrichtung sowie für den Architekten und die ausführenden Baufirmen. Und wie feiert man eine solche Einweihung? Natürlich mit einem Klassiker: „Wer will fleißige Handwerker seh’n, der muss zu uns Kindern geh’n“, sangen die jüngsten Borsdorfer und auch ein Fingerspiel wurde vorgeführt: „Ich baue ein Häuschen ganz allein, will diese Woche noch fertig sein. Am Montag mach ich den Bauplatz frei, am Dienstag trag ich die Steine herbei, am Mittwoch bau’ ich die Mauern auf…“, heißt es im kleinen Baumeister.Zugegeben – etwas länger als eine Woche haben die Arbeiten schon gedauert. „Mit dem ersten der beiden Bauabschnitte haben wir im Sommer 2008 begonnen – mit insgesamt 300 000 Euro wurde die Maßnahme schließlich zur größten Investition im vergangenen Jahr“, berichteten Bürgermeister Ludwig Martin und Bauamtsleiter Marcus Planert. „Die Brandschutzauflagen wurden erfüllt, nun muss nur noch die Fassade gedämmt werden. Alles in allem kein 08/15-Bau“, stellte Planert klar. Das sahen die Gäste auf den ersten Blick: So wurde ein Teil der quadratischen Steine beispielsweise mit der Hand vermauert und ohne Putz gelassen – womit die Kleinen auch den optischen Beweis für ihr Stein-auf-Stein-Lied bekommen. Doch Architekt Marc Pothmann hatte noch mehr Innovatives umgesetzt: „Wie beim Baukasten wurden an den rechteckigen Altbau Rechtecke, Quadrate und ein Zylinder angereiht – ebenfalls nachvollziehen können die Kinder, wie durch das Ineinandergreifen von zwei Quadraten ein Dreieck entsteht. Nach den Himmelsrichtungen wurden die Turmfenster angelegt, so können die Mädchen und Jungen das Wandern der Sonne erleben. Rote Abdeckungen, über den Schlitzen für die elektrischen Leitungen zeigen den Kindern, wie der Strom zur Lampe und zu den Steckdosen kommt“, berichtete der Borsdorfer.Dass mit dem Anbau nun 76 Kinder aufgenommen werden können, freut natürlich die Apfelkörbchen-Mitarbeiter besonders. Immer wieder hatte die langjährige Leiterin der Einrichtung, Christine Müller, den wachsenden Bedarf an Plätzen deutlich gemacht und das Bauvorhaben damit vorangetrieben. Grund zur Freude sei außerdem, dass es neben dem neuen Gemeinschaftsraum eine großzügige Garderobe, ein Foyer sowie einen seperaten Sanitärbereich für die Krippenkinder gibt, so Kita-Leiterin Sylvia Bernert. „Jetzt können wir viele unserer Ideen umsetzen. Wir möchten unsere Einrichtung ja zum Haus der kleinen Forscher entwickeln. Pläne dafür gibt es genug – im neuen, großzügigen Multifunktionsraum lassen sie sich spielerisch umzusetzen.“ 

Ingrid Hildebrandt

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