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CDU besorgt über Lage an Naunhofer Seen

CDU besorgt über Lage an Naunhofer Seen

Hochbetrieb herrschte am Pfingstwochenende an den Naunhofer Seen. Ordnungsamtsleiter Daniel Brcak schätzt die Zahl der Besucher im Naherholungsgebiet auf rund 15 000, damit wurde ein erster Höhepunkt in diesem Jahr erreicht.

Naunhof. Doch die Sonne wirft auch einigen Schatten. So sieht es jedenfalls der CDU-Stadtverband, der sich in einer Pressemitteilung besorgt über die "Auswüchse an den Seen" zeigt.

Die Rede ist von Prostitution, Drogenhandel und anderen kriminellen Handlungen. Bürger hätten gemeldet, dass das Ordnungsamt nicht ständig vor Ort sei. Einmal würde für das Parken abkassiert, einmal nicht. CDU-Ortschef Michael Schramm: "Eine klare Regelung scheint es nicht zu geben." Er wirft der Stadtverwaltung vor, sich aus den Problemen offenbar herauszuhalten. "Unser Anliegen ist jedoch, das Gebiet der Naunhofer Seen wieder zu einem attraktiven Freizeit-Ort für Familien werden zu lassen", sagt er.

Dafür bedürfe es weitergehender Park-Kontrollen durch das Ordnungsamt in Abstimmung mit der Polizei. Außerdem fordert Schramm "ein tragfähiges Konzept, wie man die Seen attraktiver gestalten kann, und dafür auch entsprechende Vorschläge, die generell als touristisches Gesamtkonzept mit der Stadt entwickelt werden sollen." Die Zeit dränge. "Wir wollen nicht abwarten, bis unsere Kinder und Enkel Opfer der zunehmend besorgniserregenden Drogenkriminalität werden."

Zu den Vorwürfen gegen das Rathaus erklärt Bürgermeister Volker Zocher (parteilos): "Die Stadtverwaltung und die Polizei haben bereits Maßnahmen ergriffen, die sich mit dem Problem der Kriminalität befassen. Es besteht eine Abstimmung zwischen unseren Ordnungskräften und der Polizei. Über konkrete Maßnahmen werden wir selbstverständlich nicht informieren."

An den Seen sei in jüngster Zeit viel in Sachen Sauberkeit und Ordnung getan worden. Das könne keinem entgangen sein, der in diesem Jahr schon einmal dort war. Zocher: "Selbstverständlich erfolgt eine Kassierung, jedoch nur dann, wenn tatsächlich Besucher am See zu erwarten sind." An einem weitergehenden touristischen Konzept werde bereits gearbeitet, Vorschläge seien jederzeit willkommen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.06.2014
Pfeifer, Frank

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